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Anti-Vogelsang


Kritik an der Situation rund um die Naziordensburg in der Eifel und die deutsche Gedenkstättenpolitik


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Audioarchiv
Antifa Konferenz Köln 2008 (.tar.gz Archivdatei zum Downloaden)

Dokumentation neuer antifaschistischer Artikel

23.11.2011

Neues zum Naziklotz Vogelsang in der Eifel

bild aus imgur.comDas in Stein gehauene, überhöhte Monument des superlativen "Herrenmenschen", wie ihn sich die alten Nazis als "Fackelträger der Nation", als "Volksgenossen" sehen wollten.
(Bild, Quelle: Die hier ansgesprochene Fotodokumentation bei Imgur.com, siehe unten.)

Autonome Fotodokumentation in Linksunten erschienen

Wir weisen hiermit auf interessante Dokumente zur ehem. NS-Ordensburg Vogelsang in Indymedia Linksunten hin (SSL):
* Artikel "Fotodokumentation ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang" (https://linksunten.indymedia.org/de/node/51464)
* PDF-Dokument Anti-Vogelsang (https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2011/12/2103517681.pdf)
* PDF-Bilddokumente (https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2011/12/1364165390.pdf)
* Reintext der PDF (https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/36566)
Als Bilddateien bei Imgur.com unter: https://imgur.com/a/v9pH6
Die Dokumente wurden von antifaschistischen KollegInnen gefunden und uns zugeschickt. Danke.
Ein Artikel mit einem Mindestgehalt an Tiefe der Kritik ist als wichtige Ergänzung zur begonnenen Aufklärungsarbeit, wie der Steigerung der öffentlichen Diskussion zu den heutigen Umständen rund um die Geschichte von "Vogelsang" anzusehen und die neuen selbstständigen Aktivitäten von autonomen Antifas in dieser Richtung sind ebenso sehr zu begrüßen und nicht pauschal als unqualifiziert zu verurteilen, sondern mit Bedacht zu lesen und für die Weiterbringung des allgemeinen Diskurses auszuwerten. Insbesondere die qualitativ sinnvollen photopgraphischen Aufnahmen können schon einen wertvollen Beitrag zur Dokumentation und Begutachtung des öffentlichen Vorgehens liefern. Bedauernswert ist nur, daß die ErstellerInnen sich jeglichen einzelnen Kommentar zu den Bildern sparen. So daß wir gezwungen sind sie zu Kommentieren oder der grausigen Stätte selbst wiederholte Besuche abszustatten. Die AL begrüßt aber, daß sich die Sache kritisch historischer Arbeit, nach ihren Exkursionen verselbstständigt hat. Bisher sind uns nämlich leider nur wenige kritische Stimmen zu Vogelsang bekannt. Wir hoffen auf weitere Konvergenzen und Kooperationsangebote. Darüber hinaus empfehlen wir die kritischen Seminare von SIO die u.a. Ziele in der Eifel und andere Gedenkstätten in der EU ansteuern. Weiter so. Es geht voran.



Text aus der PDF "Anti-Vogelsang" vom 04.12.2011 aus Indymedia Linksunten:

"AT AntiVogelsang

Ein weiteres Beispiel wie mit alten Nazibauten und der Vergangenheit in Deutschland
umgegangen wird

Geschichtsrevisionismus light in der Eifel

Wir haben die Naziburg Vogelsang im Naturpark Eifel besucht und möchten Euch hier davon
berichten.

Manchmal dachten wir uns dabei sogar: „Schade, daß die Alliierten das Scheißteil nicht gleich
gesprengt haben“. Das hatten die Briten damals nämlich eigentlich sogar mal überlegt. Z.B.
als wir für den Aufgang zu Hitlers Turm mit seiner Kultstätte Geld latzen sollten. Das haben
wir dann natürlich nicht gemacht. Aber in den Büchern von F. A. Heinen (*) kann Mensch
Bilder aus dem Turm sehen. Der Gang in eine gut sortierte Bibliothek oder eine Fernleihe
lohnen da also schon mehr.
„Franz-Albert Heinen [2] führte in die Geschichte des Ortes ein und unterstrich, dass
zwischen Abstoßung besonders durch die neoklassizistischen, nicht mehr ausgeführten
Monumentalbauten, durch die ideologische Schulung und ihre Folgen im Krieg einerseits und
andererseits der für Besucher erlebbaren Faszination als Landschaftsdenkmal Vogelsang einen
ambivalenten Eindruck erzeuge. Dieser auch heute bestehende, nachhaltige Eindruck erzeuge
Erklärungsbedarf.“ (http://www.vogelsang-ip.de/tagungsbericht.htm abgerufen 2011)
Aus der Luft betrachtet werden die Propagandapläne der Nazianlage, die einen fliegenden
Adler mit einer Fackel in der rechten Schwinge (der Turm) symbolisieren soll klar:
http://www.openstreetmap.org/?mlat=50.582692&mlon=6.446564&zoom=15
(Vgl. z.B. auch http://www.bund-nrw.de/typo3temp/pics/54f21333ad.jpg abgerufen 2011).
Das Land NRW lässt gerade auf der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang bei Schleiden
Gemünd, oberhalb des Urftstausees, in der Eifel, wieder aufbauen was die Alliierten leider
nach dem zweiten Weltkrieg nicht zerstört und die Kommandantur der belgischen Armee
leider nicht genug heruntergewirtschaftet haben. Die Haupthäuser der Naziordensburg wurden
seit 2006 wieder saniert und ein sogenanntes Besucherzentrum wurde eingerichtet.
(Vgl. http://www.vogelsang-ip.de/historischer-ort.htm abgerufen 2011)
„Das Gelände der NS-"Ordensburg" Vogelsang ist heute ein offener und lebendiger Ort
europäischen Ranges. Natur, Kultur und Bildung finden an diesem internationalen Platz im
Nationalpark Eifel zusammen. Menschen jeder Nationalität sind eingeladen, diesen
besonderen Ort zu erleben und seine Zukunft mit eigenen Projekten mitzugestalten.“
(http://www.vogelsang-ip.de/ abgerufen 2011)
Das Plateau auf dem die in den 1930er Jahren erst gebaute sog. Burg, im NS glorifizierten
Bauernhausdachstil, steht ist eine künstlich geschaffene Einebnung, also eine willkürliche
Landschaftsveränderung, auf die sich heute wie selbstverständlich, natürlich, als „Zentrum“
des „Nationalparks Eifel“ bezogen wird. (Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/NS-
Ordensburg_Vogelsang , http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Eifel ,
http://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz_Vogelsang)
„Finanziert wurde der Bau, der größtenteils auf der Gemarkung der Gemeinde Schleiden
vollzogen wurde, aus Geldern der enteigneten Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände.
Den Planungsauftrag für Crössinsee und Vogelsang bekam der Kölner Architekt Clemens
Klotz. Am 16. März 1934 erfolgte der erste Spatenstich zum „Reichsschulungslager
Vogelsang“. Die Bezeichnung NS-Ordensburg für die drei Bauwerke wurde erst ab 1935
üblich. Die Burg Vogelsang wurde im ersten Bauabschnitt von bis zu 1.500 Arbeitern
innerhalb von nur zwei Jahren errichtet.
„Burgkommandant“ war zwischen dem 22. September 1934 und dem 1. Juli 1937 Franz Binz,
der sich zuvor als Kreisleiter der NSDAP für Schleiden für den Bau eingesetzt hatte.
Zusätzlich zu den auf Vogelsang errichteten Bauwerken waren noch weitaus größere Bauten
geplant. Unter anderem sollte ein gigantisches „Haus des Wissens“ als Bibliothek entstehen,
das die vorhandenen Gebäude schon alleine mit seiner Grundfläche von 100 m × 300 m
buchstäblich in den Schatten gestellt hätte. Darüber hinaus war ein „Kraft durch Freude-
Hotel“ mit 2.000 Betten geplant. Auf Vogelsang sollten zudem die größten Sportstätten
Europas entstehen. Die teilweise bereits begonnenen Bauarbeiten wurden bei Kriegsbeginn
eingestellt.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/NS-Ordensburg_Vogelsang abgerufen 2011)
Nur kurzweilig gastierte 2007 dort eine Sonderaustellung, eine Leihgabe, des NS-
Dokumentationszentrums Köln über die Hitlerjugend und den Rassenwahn im NS-
Faschismus. (Vgl. http://www.museenkoeln.de/ns-dok/default.asp?
s=207&tid=117&kontrast=&schrift=)
„Die Ausstellung Verführt, Verleitet, Verheizt im Besucherzentrum der ehemaligen "NS-
Ordensburg" Vogelsang in der Eifel zeigt Hintergründe, Zusammenhänge und
Einzelschicksale.“ (http://www.goethe.de/ges/pok/dun/de2744598.htm abgerufen 2011)
Die minimalistische Version der überdimensionierten Infotafeln der Raumverschwendung im
sogenannten Besucherzentrums des Forums Vogelsang von der Serviceagentur Vogelsang IP
(V.IP) kann getrost als untauglich, weil populistisch und höchstens populärwissenschaftlich
abgetan werden. Dort wird designtechnisch versucht eine eigene Größe zu erzeugen und
damit postdekonstruktivistisch gehofft damit die größenwahnsinnige Machtausstrahlung der
Anlage von Vogelsang zu brechen. (Siehe unsere Photodoku. Siehe Anhang. Siehe unten.)
„Rekordverdächtig“ schnell wird dagegen die Entwicklung des sog. Nationalparks Eifel vom
BUND NRW, seit 2001 genannt.
„Nur „rekordverdächtige zwei Jahre“ hat es von den ersten konkreten Plänen bis zum
Inkrafttreten der Nationalpark-Verordnung gedauert. Der damalige Ministerpräsident
Wolfgang Clement hatte sich erstmals auf dem 25jährigen-BUND NRW-Jubiläum im Januar
2001 zu den Nationalparkplanungen bekannt. Nicht zuletzt den unermüdlichen
Anstrengungen des BUND-Beauftragten Volker Hoffmann – er gilt zu Recht als „Vater des
Nationalparks“ – ist es zu verdanken, dass der Nationalpark nun Realität ist.Die gesamte
Fläche ist im Besitz der Bundesrepublik und des Landes NRW. Rund 4.100 ha dieser Fläche
umfassen den noch bis Ende 2005 von den belgischen Streitkräften genutzten
Truppenübungsplatz Vogelsang. “ (http://www.bund-
nrw.de/themen_und_projekte/naturschutz/themen/nationalpark_eifel/ Rechte Randspalte,
rechts unten, abgerufen 2011)
Der zwischenzeitliche Truppenübungsplatz der belgischen und später auch bei gemeinsamen
Übungen, deutschen, sowie NATO-Streitkräfte, u.a. für Häuserkampfübungen vor dem sog.
Kosovoeinsatz im Jugoslawienkrieg, ist seit der Gründung des sogenannten Nationalparks
Eifel, inklusive dem territorium der NS-Ordensburg Vogelsang für die Erschließung durch den
Tourismusverband Eifel, sowie die entsprechenden staatlichen, amtlichen, Stellen des Kreises,
der Gemeinden und des Landes, freigegeben.
Seit 2001 und spätestens seit der Eröffnung des „Nationalparks“ im Naturpark Eifel 2006 mit
der ersten Öffnung der ehemaligen Nazi-SS-Kaderschmiede – Ordensburg Vogelsang –
existiert dort keine hinreichende aufarbeitung der Geschichte, geschweige denn eine
Daueraustellung.
Dabei hegt selbst der bürgerlich beliebte Umweltschutzverband, die oben bereits erwähnte
sog. Nichtregierungsorganisation B.U.N.D. („Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland“ e.V.) berechtigte Zweifel am Konzept und der Entwicklung des „Nationalparks“
mit seinem Kern „Vogelsang“: „Das Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang
liegt mitten im Nationalpark Eifel. Auch wenn das Gelände formal nicht zum Park gehört,
müssen mögliche Nutzungen nationalparkverträglich und der Historie des Ortes angemessen
sein. Doch die Praxis sieht anders aus: Die Errichtung von Kartbahnen, Campingplätzen,
Reiterhöfen usw., wie im Masterplan Vogelsang ip angedacht, sind zwar bisher nicht zum
Tragen gekommen, doch werden sie von den Verantwortlichen für die Zukunft keineswegs
ausgeschlossen. Konkret geplant wird aber ein 9-Loch-Golfplatz mit Hotel und Schule. Statt
die vorhandene Bausubstanz zu nutzen, sind für weitere Nutzungen Neubauten geplant. Das
Gelände ist für den Autoverkehr geöffnet und Planungen sehen in unmittelbarer Nähe zum
Kern der ehemaligen NS-Ordensburg, dem Adlerhof, die Anlage eines Großparkplatzes vor.
Langfristig droht auf Vogelsang die Entstehung eines Freizeitparks, der mit den Zielen des
umgebenden Nationalparks nicht in Einklang zu bringen ist.“ (http://www.bund-
nrw.de/themen_und_projekte/naturschutz/themen/nationalpark_eifel/ abgerufen 2011)
Laut Auskunft der Serviceagentur an der Infotheke bei gelegentlichen Besuchen zu
Dokumentationszwecken ist „auf Vogelsang“ auch weder eine Gedenkstätte im klassischen
Sinne der NS-Gedenkstätten, noch im Sinne deutscher Denkmäler (wie die
Marinegedenkstätte, aus Kaiserszeiten, an der Ostsee z.B.) geplant.
Nach Kurt Heiler von der VVN-Bda Aachen ist das auch nicht möglich, weil der schwammige
Mitgliedsantrag der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang im Arbeitskreis der
Gedenkstätten NRW abgelehnt wurde, da er zu populistisch eventorientiert gewesen sei.
(Vgl. http://www.antifaschistische-
nachrichten.de/fileadmin/users/antifana/pdf/Jahrestagungen/07an2010-heiler.pdf abgerufen
2011)
Bei Humanities – Sozial und Kulturgeschichte (HSK; http://de.wikipedia.org/wiki/H-Soz-u-
Kult) an der HU Berlin (http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de) findet sich seit 2010 eine
offizielle öffentliche Ausschreibung von Vogelsang IP, die bis 2014 laufen soll und bei der es
endlich um „Erarbeitung der NS-Dokumentation Vogelsang“ gehen soll.
(http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=5392&type=stellen abgerufen 2011)
Die neueste Aufarbeitung der Geschichte mit der Suche nach ZeitzeugInnen leitet
anscheinend, laut der Annoncen auf Vogelsang-IP (http://www.vogelsang-
ip.de/nextshopcms/show.asp?lang=de&e1=905&ssid=1&mdocid=-1&newsid=478) ein Stefan
Wunsch aus Köln (http://www.geschichte-in-koeln.de/wunsch.htm)
Das kommt sehr spät, finden wir. Aber, besser spät als nie? Kein Kommentar.
Eine Tagung 2009 verlief ins Leere, weil anscheinend weder die Bundeszentrale für Politische
Bildung noch sonstige staatliche Stellen der BRD es als ihre Aufgabe ansehen dort eine
vernünftige, nicht regressive, Aufarbeitung der (eigenen) Geschichte zu betreiben.
Prof. Freerk Huisken aus Bremen hob das damals schon auf dieser Konferenz hervor.
(Vgl. http://www.vogelsang-ip.de/tagungsbericht.htm abgerufen 2011)
Mittlerweile haben sich auf Vogelsang das sogenannte Nationalparkmuseum, sowie ein
Museum des Deutschen Roten Kreuzes über Völker und Menschenrecht – mit einer
holocaustrelativierenden Daueraustellung ihrer schrottreifesten Geräte – eingenistet.
„Bei der Idee zur Gründung des Museums in Vogelsang stand das Spannungsfeld zwischen
der humanitären Idee und den Idealen der internationalen Rotkreuzbewegung sowie der
besonderen Historie der NS-Ideologie am Ort im Vordergrund.
Thematischer Schwerpunkt wird die Vermittlung des internationalen Völker- und
Menschenrechtes werden. In einer Wechselausstellung soll über aktuelle Hilfsprojekte und
Aktionen informiert werden.“ (http://investieren.vogelsang-ip.de/RotkreuzMuseum.htm)
Ausgeblendet wird freilich dazu die NS-Geschichte und Verbindungen des Roten Kreuzes
(z.B. der Schweiz) zur verharmlosung deutscher NS-Konzentrationslager bis 1945. (Vgl.
http://www.pflegewiki.de/wiki/Deutsches_Rotes_Kreuz#Das_DRK_in_der_Zeit_...
lsozialismus , http://www.berliner-zeitung.de/archiv/eine-ard-dokumentation-arbeitet-
anschaulich-das--versagen-der-hilfe--im-dritten-reich-auf-rotes-kreuz-und-
hakenkreuz,10810590,10564900.html , http://www.h-ref.de/zahlenspiele/sonderstandesamt-
arolsen.php , http://books.google.com/books?
id=1tDbMzywB4cC&pg=PA181&lpg=PA181&dq=rotes+kreuz+konzentrationslager&source
=bl&ots=N1yvdic09J&sig=a8CQYj2OoLPGsp7EqB2Q36uQw1Q&hl=de&ei=PJfbTt-
2CIvKsgaRsOHSCw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=10&ved=0CFYQ6AEwCQ
#v=snippet&q=rotes%20kreuz&f=false .)
Weitere verharmlosende Verwendungszwecke werden und wurden für Vogelsang geplant. So
z.B. eine Jugendherberge des „Deutschen Jugendherbergswerkes“ (DJH)
(http://www.herbergsfoerderung.de/news/djh-bericht-jugendherberge-vogelsang), eine private
Gastronomie in der weitestgehend noch im NS-Original erhaltenen – und auch so
ausgewiesenen - „Burgschänke“ (http://www.bonncam.de/2062.html) und nun das sogenannte
Belgische Kino (http://www.vogelsang-ip.de/nextshopcms/vogelsang-kino.htm ,
http://keinblutrot.wordpress.com/2009/04/15/belgisches-kino/), welches zuvor ein Teil des
ersten Rohbaus für das Naziprojekt „Haus des Wissens“ (http://de.wikipedia.org/wiki/NS-
Ordensburg_Vogelsang , http://www.t-greiner.de/vogelsang.htm) darstellte.
Die NS-Geschichte wird damit überprägt und das bewußt in Kauf genommen.
Bürgerliche, öffentlich gemäßigte Kritik daran wurde scheinbar lediglich bei einer sog.
Vogelsang-Akademie 2004, u.a. von F.A. Heinen geübt. (Vgl. http://www.vogelsang-
akademie.de/master-layout-menu.asp?lang=de&e1=99)
„Jungnazi-Burgschänke und belgisches Truppenkino
Die Burgschänke
Die Burgschänke war nicht nur Speisesaal und Gaststätte für die Junker. Der Erbauer der
Ordensburg, Robert Ley, hatte kein Interesse, dass sich die Jungnazis in ihrer Freizeit
entfernten, um dann eventuell in Dorfkneipen über ihre Ausbildung zu berichten. Ein
Kaminrelief aus dieser Zeit ist noch erhalten: „Die wilde Jagd“ stellt germanische Reiter da,
die ästhetisch den Menschen überhöhen und an griechische Vorbilder erinnern. Nach dem
Zweiten Weltkrieg kamen zunächst britische Truppen. Schließlich übernahmen die Belgier
das Gelände und sperrten es erneut. Seitdem wurde in der Burgschänke belgisches Bier
ausgeschenkt. Im Zuge der Rückgabe an die Deutschen soll hier jetzt ein Ausstellungsraum
über die NS-Zeit entstehen.
Im belgischen Truppenkino aus den 50er-Jahren mit seinen über 1.000 Sitzplätzen finden
heute ab und zu Veranstaltungen statt.“
(http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2010/kw52/1229/00_nat...
sp)
„Das Ziel eines Hotels am Standort wurde aber grundsätzlich bestätigt. Um ein stimmiges
Profil zu entwickeln, kommt es darauf an, die unverwechselbaren Themen des Standorts zu
nutzen. Dies sind Kultur, die Vogelsang-Geschichte, Europa und der Nationalpark“, betonte
Minister Voigtsberger. “ (http://investieren.vogelsang-ip.de/nextshopcms/cmspdf.asp?id=125
PDF, abgerufen 2011)
Auf Investieren.Vogelsang-IP.de wird die neueste Geschichte von Vogelsang geschickt genutzt
um sich am Geschichtsrevisionismus light romantizistisch (typisch deutsch) zu bereichern:
„Ein einmaliger Standort in Europa
Die ehemalige NS-„Ordensburg“ Vogelsang liegt im Südwesten Nordrhein-Westfalens in der
Dreiländerregion Deutschland, Belgien und Niederlande - 15 km von der belgischen
Staatsgrenze entfernt. Im Jahr 2002 begann die Vorplanung und mit der Öffnung des Geländes
für Besucher am 01. Januar 2006 die reale Konversion dieses geschichtsträchtigen Ortes.
Zurzeit entsteht auf 100 Hektar Fläche eine internationale Tourismus- und
Bildungsdestination unter der Dachmarke "vogelsang ip | Internationaler Platz im
Nationalpark Eifel".
Auf dem Gelände ist Aufbruchstimmung zu spüren. Menschen von weit her sind neugierig auf
das, was schon heute in Vogelsang geschieht und was dort aufgebaut wird. 900.000
Besucher in den ersten 5 Jahren belegen deutlich das vorhandene Interesse in der Region und
Umgebung. Einen ersten Eindruck über das Projekt vermittelt unser dreiminütiger Imagefilm.
Die Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang GmbH (SEV) hat ein
Markterkundungsverfahren gestartet. Damit sollen innovative Projekte über die
Startinvestitionen hinaus für den Standort gewonnen werden. Das bemerkenswerte
Entwicklungskonzept und das in Europa einmalige Umfeld bieten zum Vorhaben passenden
Geschäftsideen und Projekten einzigartige Perspektiven: Öffentliche Förderung und
privatwirtschaftliches Engagement arbeiten effektiv Hand in Hand. Hieraus ergeben sich
Synergien, Kooperationen und interessante Investitionsgelegenheiten.
Nicht zuletzt fordert Vogelsang dazu heraus, einen außergewöhnlichen Ort und eine
großartige Idee aktiv mitzugestalten.“ (http://investieren.vogelsang-ip.de/ abgerufen 2011)
Im sogenannten Forum Vogelsang, welches die internationalen Besuchenden gleich an der
Bushaltestelle des Nationalpark Shuttles „auf Vogelsang“ erwartet, stehen ein Hinweisschild
zum „Information/Shop“, „Gastronomie“ und „WC/Wickelraum“ und ein blauer Baucontainer
der Werbung für die Jugendarbeit in der Region mit einem Graffitiworkshop macht. Viel
größer als die Tafeln zur Geschichte ist die Werbeplane für den Nationalpark (ebenfalls von
V.IP gestaltet) und sein tierisches Maskottchen, die Wildkatze - „I'M A PART OF IT – DAS
RIESENPUZZLE“, anlässlich der Euregionale vom vergangenen Jahr (2010) auf Vogelsang.
Ebenso besser erkennbar und häufiger genutzt als der Ort der Geschichte wird der
Rangertreffpunkt für die Nationalpark Führungen. Nur schwer erkennbare, versteckte
Hinweise, in den Schautafeln von V.IP geben Auskunft über den wahren Charakter der
„Burg“, dem neuen „Nationalparkzentrum Eifel“ (sic!).
Auf den überall auf dem Areal von Vogelsang verteilten, etwas größeren, gelben
Hinweistafeln von der mit der Aufarbeitung beauftragten (Werbe- und Design-)Service-
Agentur „Vogelsang IP“ wird die sogenannte Besatzungsgeschichte, beständig, in einem
Atemzug direkt hinter der NS-Geschichte genannt und damit (suggestive/subtil/ungewollt?)
ein Teil des geschichtsrevisionistischen deutschen Bewusstseins verstärkt.
Seminare die für Schulklassen angeboten werden gibt es auch. Dabei wird aber ebensowenig
nicht (nur) die wahre und Begründungs-Geschichte wie sie z.B. auf Lernort-Vogelsang.de (die
Website gibt es leider nicht mehr?!) kritisch beleuchtet wurde wiedergegeben.
Lediglich ein paar wenige gute Bücher (*) über die Ausbildung der SS-Ordensjunker auf den
NS-Ordensburgen, wie das von F. A. Heinen (*), oder eines der wenigen guten Beispiele und
erstaunlicherweise von Vogelsang IP über die „Fackelträger der Nation“ (*) und sehr wenig
vernünftiges Dokumentarfilmmaterial, z.B. „Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen - oder:
Wie die Juden in der West-Eifel in die Freiheit kamen“ (*), kann im Besucherzentrum, gleich
neben wesentlich attraktiverer dargebotener und damit gleichgestellter Trekkingausrüstung
von „Jack Wolfskin“, etc., erstanden werden. Der Fokus der Geschichtserzählung im
Besucherzentrum und bei den kosten- und anmeldungspflichtigen „Führungen“, wie der
neuen Baustellenführung, z.B. zum sog. Belgischen Kino, liegt aber nicht (nur) auf der
nationalsozialistischen Vergangenheit, sondern wie schon bei den Schautafeln auf der
Gleichmachung von Geschichte des 21. Jahrhunderts.
Dieses Bild schließt sich Nahtlos an die Geschichtsaufarbeitung der Deutschen in
Deutschland, insbesondere in der Eifel an.
Richtig abstoßend wird es, wenn dazu noch der Anblick solcher Ausschreibungen auf den
Webseiten von Investieren.Vogelsand-IP.de kommt: „Markterkundungsverfahren
Mit dem Slogan "VOGELSANG. ZUKUNFT. INVESTIEREN!" hat die
Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang GmbH im Auftrag der Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben pünktlich zur Immobilienmesse EXPO REAL 2009 ein
Markterkundungsverfahren gestartet.
Damit sollen weitere innovative Projekte passend zum Entwicklungskonzept und private
Investoren in Ergänzung der Startinvestitionen für den Standort gewonnen werden. Mit einer
Insertion in überregionalen und landesweiten Zeitungen in Deutschland, Belgien und den
Niederlanden sowie einer regionalen Kampagne wurde auf das vorhandene Potential von
vogelsang ip aufmerksam gemacht.
Gestalten Sie die Entwicklung des besonderen Ortes Vogelsang durch Ihr Projekt mit und
nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Gewinnen Sie einen Eindruck über den besonderen Standort
Vogelsang mit dem dreiminütigen Imagefilm.“ (http://investieren.vogelsang-
ip.de/nextshopcms/show.asp?lang=de&e1=977&ssid=1 abgerufen 2011)
Daran zeigt sich deutlich, daß mehr und mehr zum Verwertungs- und Profitinteresse vor der
Förderung eines (eigenen) kritischen Geschichtsbewusstseins, und damit auch zur Bewertung
von was sich lohnt oder was „unwert“ ist, zurückgegangen wird. Davor ist offensichtlich auch
die Landesregierung und Landesverwaltung nicht gefeit.
Was soll da noch dem Gipfel die Krone aufsetzen?
Zur allgemeinen Gedenkstättenarbeit in der Eifel
Das ehemalige Eifeldorf Wollseifen.
Das ehemalige Eifeldorf Wollseifen lag in unmittelbarer Nähe zur Ordensburg. Zur Nazizeit
schon wenig mehr als jedes gewöhnliche deutsche Kaff beachtet erfuhr es dort nur eine
zusätzliche Aufwertung als Ort neben dem die Frauen der SS-Ordensjunker und zukünftigen
NS-Kader für die Erschließung des sogenannten Lebensraums im Osten gehalten werden
sollten. So bauten die Nazis gleich vor das Dorf auf eine Anhöhe vor ihre sogenannte Burg im
nazideutschen Bauernhausstil ein paar kleine Hütten in dem die Gebärmütter der Nation ihren
Dienst tun sollten.
Das wird auf den Geschichtstafeln im ehemaligen Ort Wollseifen wohlweißlich verschwiegen.
Dort gibt es nur, aber immerhin, den Hinweis, daß die Nazizeit der Anfang vom Ende
Wollseifens war. Danach wird in Wollseifen nur noch der Ruinen und dem Dorfleben um
1937(sic!), sowie der Kirchengemeinde und der Schule gedacht und der Bogen über die
Zerstörung, Einebnung, von Wollseifen beim Umbau der Landschaft zum
Truppenübungsplatz sehr überspannt. Ein einzelner Wollseifener wird als Deserteur, zu
Kriegsende, besonders hervorgehoben. Ob es damals allerdings Klagen oder Aktionen gegen
die Naziburg, vor ihrer Erbauung, gab wird nicht bekannt gemacht und das ist auch sehr
unwahrscheinlich. Arbeitete die sehr arme eifeler Landbevölkerung doch anscheinend gerne
beim Bau von Autobahnen, für das „neue Reich“ und den Blitzkrieg, die Bunker-, sowie
Höckerlinie (sog. „Siegfriedlinie“) mit. Vgl. entsprechende kritische Geschichtsbücher zum
„Westwall“ in der Eifel - vor allem zwischen Aachen und Trier.
Ansonsten wird in Wollseifen mehr Wert auf die sehr genaue Kartierung der ehemaligen
Siedlung dieses kleinen Flecken Erdes gelegt. Ob in Wollseifen auch Jüdinnen und Juden,
ImmigrantInnen aus anderen Ländern, zwischenzeitlich vielleicht einmal Roma und Sinti
gelebt haben oder ob es vielleicht gar WiderstandskämpferInnen in der Eifel gab die in
Wollseifen Station machten wird offensichtlich erst garnicht überlegt zu erwähnen. Woher
sollte dieses andere Geschichtsdenken dort auch kommen?
„Wollseifen war eine [unscheinbare] Ortschaft auf der Dreiborner Hochfläche im heutigen
Nationalpark Eifel. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben britische Streitkräfte das Dorf
geräumt, um auf dem Gelände den Truppenübungsplatz Vogelsang anzulegen. Dieser wurde
1950 dem belgischen Militär übergeben. Seit Aufgabe dieses Truppenübungsplatzes am 31.
Dezember 2005 ist das auf Landkarten des Eifelvereins als Wüstung bezeichnete Geisterdorf
unweit der ehemaligen Ordensburg Vogelsang auf Wanderwegen wieder zugänglich. [...]
Zusätzliche Arbeitsplätze versprachen sich die Bewohner in der Zeit des Nationalsozialismus
vom Bau der Ordensburg Vogelsang, der Ausbildungsstätte des „Führernachwuchses“. Warum
„selbst besonnene Männer von diesem Treiben begeistert“ waren, ist den Herausgebern der
Publikation Wollseifen – Das tote Dorf (S.32) unerklärlich. Im Kampf um die Eifel in der
Spätphase des Zweiten Weltkrieges (September 1944 bis Januar 1945) wurde Wollseifen
durch alliierten Artilleriebeschuss stark zerstört.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Wollseifen
abgerufen 2011)
Dem Dorf wird sogar ein revanchistischer Text auf der Website Eifelpunkt.de gewidmet: (Vgl.
http://www.eifelpunkt.de/Wollseifen_-das_tote_Dorf/wollseifen_-das_tote_...
abgerufen 2011)
Zu einem anderen Ergebnis, zum Zwischenstand, in dieser Diskussion – aber anscheinend
auch nicht aus antifaschistischer Sicht oder im seit anno dazumal laufenden Diskurs rund um
die Gedenkstättenarbeit in der BRD eingebunden, sondern aus studierender historischer Sicht
– kommt Arne Loewenich in seiner Studienarbeit (Vgl. http://www.amazon.de/Schul-
Exkursion-ehemaligen-NS-Ordensburg-Vogelsang-Eifel/dp/3640674316/ref=sr_1_2?
ie=UTF8&qid=1318842429&sr=8-2).
Wesentlich mehr Eifer bringen die lokalpatriotischen EifelanerInnen allerdings Projekten
entgegen bei denen die schreckliche Geschichte mit den Zeugnissen der Nazivergangenheit in
ihrer Gegend positiv umgedeutet werden kann. So z.B. dem Nationalpark Eifel an dessen
touristischer Umgebungserschließung sich beinahe jeder kleine Kleckerferienhof beteiligt und
in dessen Tourismusverband alt und jung ehrenamtlich zusammenarbeiten (Vgl.
http://www.nationalpark-eifel.de/) oder gar bei Projekten die sich mit dem sog. „Westwall“,
der „Siegfriedlinie“ beschäftigen, wie das BUND Projekt „Grüner Wall im Westen“ (Vgl.
http://bund-nrw-naturschutzstiftung.de/gruener_wall.htm , http://gwiw.bund-rlp.de/). Auf die
Probleme im Umgang mit der Geschichte wies sogar schon Bernhard Wimmer vom
Eifelverein auf einer Tagung 2006 in Nettersheim hin (Vgl.
http://www.nua.nrw.de/nua/var/www/de/veranstaltungsberichte/gruener_wall...
_wall.pdf). Der Eifelverein schlug sogar vor ein Westwallmuseum auf Vogelsang zu errichten.
Diese Pläne scheinen leider zwischen den Profitinteressen der heutigen Betriebsgesellschaft
von Vogelsang völlig untergegangen zu sein. Stattdessen wird mit Bundesmitteln über eine
Stiftung Werbung für Fledermäuse und Wildkatzen gemacht und die Aufgaben der
Landesämter für Denkmalschutz dagegen zurückgestellt. (Vgl.
http://www.swr.de/wissen/umwelt/-/id=6381798/nid=6381798/did=8413750/pv=...
po3/ , http://www.bund-
nrw.de/themen_und_projekte/naturschutz/projekte/gruener_wall_im_westen/ ,
http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/gruener_wall_im_westen/)
Immerhin haben wir in der Nähe von Vogelsang, einem viel besuchten Ausgangspunkt für
touristische Nationalparkerkundungen (Vgl. http://www.nationalpark-
eifel.de/go/eifel/german/Anreise__und__Unterkunft/Treffpunkte.html), in der Nähe des
Bahnhofs Kall aber eine Hinweistafel auf eine ehemalige jüdische Schule und in der Eifel
drumherum auch schon ein paar Stolpersteine gefunden. (Vgl. http://www.hans-dieter-
arntz.de/judenverfolgung_inhaltsverzeichnis.html) Hut ab. Weiter so.
Öffentlich sind im Internet jedoch nur die üblichen sekundär Antisemitischen bemerkungen
über die örtlichen Schützenvereine zu finden, z.B. in Jünkerath, wo „unerklärlich“ die
Medaillien jüdischer Schützenkönige verschwanden, wie lächerlich (Vgl.
http://www.juenkerath.de/nextshopcms/show.asp?lang=de&e1=1410&ss... aberufen 2011).
Dabei gibt zum sekundären Antisemitismus sogar die Bundeszentrale für politische Bildung
Auskunft: http://www.bpb.de/themen/6SQ26W,0,0,Sekund%E4rer_Antisemitismus.html
(Vgl.
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Antisemitismusforschung#S...
Antisemitismus)
AntifaschistInnen und Antifagruppen können wir einen Besuch von Vogelsang zum Sammeln
eigener Eindrücke der Geschichte dennoch sehr empfehlen. Die pompöse Anlage der
„Ordensburg“ wie sie der Nazi Klotz geplant hat ist einmalig. Dabei ist allerdings auch die
starke Veränderung der Landschaft durch die Nazis zu berücksichtigen, die bereits ein viel
stärkerer Eingriff in die Natur war, als es der spätere Truppenübungsplatz je hätte sein
können.
Nun, seht Euch die unkommentierte Bilddokumentation selbst an. (PDF)
Geschwärzt sind dort nur bestimmte Bildbereiche, wie Spiegelungen, zum eigenen Schutz.
Keine anderen Sachen.
Hiermit soll eine polemischere Fortsetzung einer Photodokumentation, nach der noch
unkommentierten über das KDF-Bad Prora auf Rügen, geboten werden.
Wir hoffen das macht Schule und wir dürfen in Zukunft mehr solcher kritischer
Momentaufnahmen – zur Nachahmung empfohlen - aus dem Heute der deutschen Geschichte,
sondern mehr Arbeit dagegen und für ein progressives Erleben und Handeln in der Geschichte
erleben.
Geschichte wird gemacht.
Nie mehr Nazismus, weg mit allem Nationalsozialismus!
Ein paar kritische, antifaschistische HistorikerInnen
* Literatur- und Medienhinweise zur Eifel, Nazis, Neonazis und Vogelsang
VVN-BDA NRW / Köln, Kurt Heiler
– http://www.antifaschistische-
nachrichten.de/fileadmin/users/antifana/pdf/Jahrestagungen/07an2010-heiler.pdf
– http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57024
Artikel in Indymedia Linksunten
Franz Albert Heinen
- Von der NS-Ordensburg zum Truppenübungsplatz in der Eifel
http://www.helios-verlag.com/autoren/name/heinen.html
– Gottlos, Schamlos, Gewissenlos, Zum Osteinsatz der Ordensburg-Mannschaften
https://portal.d-
nb.de/opac.htm;jsessionid=3D2CDDDE625E6A56D12C375A6812ABC2.prod-
worker4?method=showFullRecord¤tResultId=Woe%3D12223300X
%26any¤tPosition=3
– Vogelsang. Ein Begleitheft durch die ehemalige "NS-Ordensburg"
– NS-Ordensburgen: Vogelsang, Sonthofen, Krössinsee
Dietrich und Katharina Schubert, Schubertfilm
– Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen - oder: Wie die Juden in der West-Eifel in die
Freiheit kamen
http://www.schubertfilm.de/fluchtbewegungen.htm
Vogelsang IP
– »Fackelträger der Nation«: Elitebildung in den NS-Ordensburgen
Arne Loewenich
– Eine Schul-Exkursion zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang in der Eifel
Weitere Empfehlungen zur Eifel:
- Infoheft über eine Studie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in der Eifel
- Antifa Euskirchen
- Antifa Erftstadt
- Antifa Düren
- Antifa Aachen
– Vokü Nordeifel
- Alternative Liste Uni Köln (AL), antifaschistische Exkursionen zur ehem. NS-
Ordensburg Vogelsang
– Kurt Heiler VVN-BDA NRW/Köln
– et. al.
Sonstiges
–
– Zur NS-Vergangenheit des DJH
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Jugendherbergswerk#Chronik
– Hitler Jugend http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Jugend
Vergangenheitsbewältigung http://de.wikipedia.org/wiki/Vergangenheitsbew
%C3%A4ltigung
Fotodokumentation zum KDF Bad Prora auf Rügen:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/22554
Antifaschistisches Reise- und Dokumentationskollektiv"

Zitat Ende.
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/36566 (SSL)
Nur Html: http://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/36566



Antifaschistische Grundsätze der AL

AL - Gegen jeden Geschichtsrevisionismus

Schoah nischt fargeßn!

Rassismus, Antisemitismus, Chauvinismus und Nationalismus bekämpfen und weisen wir zurück, egal ob er in Springerstiefeln, als offene Gewalt des "rechten Rands" auf der Straße oder als Etikette mit dem Säbel im Burschenschaftshaus verteidigt wird oder in Anzug und Kostüm in Parlamenten daherkommt (NPD/DVU/REP/"Pro...") oder sich als Sorge um das kölsche Stadtbild (und angeblich die neuere Geschichte), in der Diskussion um den geplanten Neubau eines jüdischen Museums (Haus der jüdischen Kultur) am alten Rathhausplatz zu verhindern, tarnt (wie in Teilen der CDU-Fraktion-Köln und von Stadtkonservator a.D. Krings gestützt). Antisemitische und faschistische Elemente sind im heutigen ("einigen") Deutschland (der BRD) noch immer fest verankert. Die Vorstellung von einem durch Abstammung miteinander verbundenen deutschen Volk, der sog. Volksgemeinschaft oder der latente Hass gegen "zersetzende" intellektuelle Kritik schlagen gerade auch wieder in den Scheindebatten um die sog. Finanzkrise ("Bankenkrise") um sich. Egal ist ob es der als "Sorge um das Bürgerwohl getarnte Antiziganismus und rassistische Kulturalismus wie er überhöht bei den "Pro's" projeziert oder der positiv relativierte rassistische Mainstreamnationalismus ist der von weiten Teilen der Bevölkerung (aller sozialen Schichten) als belanglos akzeptiert und von (fast) allen (sog. Volks-)Parteien wie nebensächlich ausgesprochen wird. Diese menschenverachtenden Gedanken stützen das unmenschliche totalitäre System - Kapitalismus. Chauvinismus und insbesondere Naturdeterminismus, sowie Esoterik sind darin Teile der ideologischen Säulen der Barbarei (Unkultur) die es zu bekämpfen gilt. Faschismus ist keine Meinung sondern das Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Faschismus entwurzeln - "Deutschland" abschaffen.

Auszug und Ergänzung zu unserem Programm, aus dem Welcomeflyer (WCF).
Diskussion? Komm zum Plenum der AL. Termine siehe Frontpage. Oder auf Anfrage beim AL-Plenum@uni-koeln.de.


Aktuelle Antifa-Infos aus Köln bekommt Ihr bei den lokalen und bundesweit organisierten Antifas:

No-Racism.de - Antifa AK Cologne (in UG)
Antifa-Koeln.net (AKKU in der IL)
AKKU (http://antifakoeln.blogsport.de)
AfAKC bei Twitter (https://twitter.com/antifa_ak_koeln)
AfAKC bei Facebook (https://www.facebook.com/antifa.ak.koeln)
Antifa Infoportal Köln (http://infoportal.blogsport.de/)
Antifa Jugend Köln (AJK) (http://ajkoeln.blogsport.de/)
Antifaschistische Gruppe Shutdown (http://shutdown.blogsport.de/)
Linker Terminkalender für Köln und Umgebung Plotter (http://plotter-koeln.tk)

Organisiert Euch in der Antifa. Der Newsletter des Antifa AK informiert regelmäßig über neue Aktionen und Veranstaltungen. Kontaktmöglichkeiten findet Ihr z.B. hier: http://www.no-racism.de/kontakt/

Weitere Links zu aktuellen Meldungen zum Thema Antifa:
Antifa-Meldungen (Rubriken) in Indymedia
- linksunten.indymedia.org + Ergebnisse mit den Suchworten Antifa und Köln ()
- de.indymedia.org ()


Nachtrag im Dezember 2011 zur Frage der sog. Pickelhaube(.wordpress.com)

Pickelige Hauben tauchen ab

Nur ein kurzes Gastspiel boten die heimlichtuerischen, faschistoiden Sprachfetischisten mit ihrem Weblog zur studentischen Hochschulpolitik an der Uni Köln. Den Rüdenschwanz kniffen sie dann sehr plötzlich, schon nach einer kurzen Intervention unbekannter Antifas im linken Nachrichtenportal Indymedia Linksunten, die wir hier unten dokumentiert haben, ein. Dabei schienen die betroffenen HSG hier nur ganz periphär davon tangiert worden zu sein. Vielmehr schienen die verwendeten, verschleierten Kraftausdrücke und ultrakonservativen Anspielungen für überregionale Antifas, sowie die geschichtsrevisionistischen Bezüge und Vergleiche (z.B. mit dem Stalinismus und Faschismus) für andere Linke die Steine des Anstoßes gewesen zu sein, nachdem befreundete BeobachterInnen der Hochschulpolitik über Indymedia (Linksunten) auf die merkwürdigen neuen Umtriebe an der Uni Köln aufmerksam machten. Leugnerisch und damit demagogisch angesprochen wurden von der Pickelhaube Themen wie Sexismus, Homophobie, Deutschtümelei, Männerbündelei, Sozialchauvinismus, Nationalismus, Kolonialismus, Rassismus und der Extremismusbegriff. Damit lässt sich ihnen, den Verfassern, gegen alle Umdeutungsversuche und versuchte Kommunikationsguerilla, schon eine eindeutig radikale Rechtslastigkeit attestieren. Sie bekannten sich in den Schlußworten in ihrem Blog eindeutig zu ihren rechten Bezügen und rassistischen Kernaussagen, wie zu ihrer Verbindung zur Burschenschaft ("B!") Germania Köln. Von einer Verbindung zum RCDS distanzierten sie sich sogar noch deutlicher deutschkonservativ, was den Schluß begünstigt sie dem neovölkischen burschenschaftlichen Millieu zuzusprechen. Ob sie mit ihrer skurrilen Erklärung eher sich oder Andere schützen wollen, können wir nicht sagen. Die schnelle Reaktion Dritter hat jedoch ihre Wirkung erreicht. Die Belege dazu (Zitate) haben wir uns mal erlaubt digital zu speichern und für die Recherche zu weiteren Erscheinungen dieser Art zu sichern. Ggf. sind die dann auch wieder frei im Web zur Verfügung zu stellen, wenn es nicht schon Andere machen. Zeugnisse von der aktuellen Auseinandersetzung in der Deutschen Burschenschaft (DB) finden sich dazu ebenso z.B. im linken Nachrichtennetzwerk Indymedia. Wir begrüßen den Vorstoß, des Versuchs der Aufklärung durch die unbekannten Antifas und sehen keine solche Gefahr in der Recherche, wie die Protagonisten der sog. Pickelhaube. Auch glauben wir kaum, daß zu voreilige Schlüsse aus einer bloßen Internetrecherche in zwei alltäglich benutzten Suchmaschinen gezogen werden können. Die Phobieförderung der Pickelbrüder würden wir daher entschieden zurückweisen, wenn wir an der Stelle der Antifas wären. Insofern belustigen sie uns aber nur damit. Ganz im Gegenteil ist zu betonen, daß die antifaschistische Recherche- und Outingarbeit angesichts der neuesten Erkenntnisse über den sog. Nationalsozialistischen Untergrund ("NSU") ein wertvoller Beitrag für den möglichen Fortschritt der Gesellschaft ist. Dem stand die Pickelhaube in konservativer Tradition entgegen. Deswegen ist es sehr zu begrüßen, daß sie ihre volkspöbelnden Töne jetzt nicht mehr so einfach transportieren kann. Die grausige Zustimmung die sie während ihrer Zeit im Web erfahren hat, gibt dennoch weiter zu denken. Allen AntifaschistInnen können wir deswegen nur raten: Niemals locker lassen. Dranbleiben!

Einen ähnlichen Erfolg sehen wir in den aktuellen Entwicklungen rund um die rechte Neofolkszene in der EU, die sogar rund um einen kleinen unbedeutenden Jugend-Subkultur-Nachtclub in Köln (das "LaLic") heftige Diskussionen, mit z.T. progressiven Beiträgen, ausgelöst hat. ("Die heimliche Welt des Neofolks in Köln" Artikel bei Linksunten: https://linksunten.indymedia.org/de/node/42329) Das Ende oder die Umstellung der Club-Discothek, wie vieler Anderer, war allerdings bereits seit einigen Jahren, aus ökonomischen und soziologischen Entwicklungsgründen, wie des Strukturwandels der sog. Jugendkulturen, schon absehbar. Wir begrüßen daher an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich das selbstorganisierte Engagement im Gestus der Autonomen Antifa. Siamo tutti Antifascisti!
Siamo Tutti Antifascisti

Dezember 2011

Fundstück "Pickelhaube" - Dokumentation eines Kommentars in Indymedia Linksunten zu einer sog. "Pickelhaube" an der Uni Köln der uns zugeschickt wurde:

Pickelhaube? Soll das ein Witz sein?

Reaktionäres neurechtes Blog zum Politischen der Studierendenschaft an der Uni Köln aufgetaucht

"Die Antwort auf die eingehende Frage lautet leider nein.
Eine so genannte "Pickelhaube" ("Pickelhaube.wordpress.com") ergötzt sich und ihre rechten LeserInnen mit zynischen bis faschistoiden Inhalten. 
Relativierungen des NS und des kaiserlichen "Deutschen Reiches", sowie menschenverachtenstem Vokabular. Rassismus, Kulturalismus und Sexismus, gehören dazu zum guten Ton, wie er im klassischen burschenschaftlichen Millieu gepflegt wird.
Die Autoren sind angeblich zwei Personen die sich Markward von Annweiler und Ewald Knülle nennen.
Markward von Annweiler starb bereits 1202 an Durchfall und war ein kaisertreuer Vasall der die habsburger Ansprüche in Sizilien vertrat.
Ewald Knülle findet sich mit einer kurzen Webrecherche vor allem schnell in der Kommentarleiste des sozialdemokratischen Internetportals "Endstation Rechts".
Als einzige nennenswerte Onlinereferenzen lassen sich zu der "Pickelhaube.wordpress.com" vor allem vereinzelte (selbstreferenzielle) burschenschaftliche Internetseiten ausmachen.
In erster Linie jedoch die Webseite der kölner Burschenschaft Germania die mit lachhaftem Stolz in ihrer Presserubrik auf dieses Weblog verweist.
Zusätzlich ist noch augenfällig daß sich die rechtsoffene sog. "Pluspedia" (ein Rechtsableger der berühmtem Wikipedia, mit der freien Wikisoftware erstellt, mit Sitz in 55608 Hausen im Hunsrück in Rheinland-Pfalz laut Impressum) positiv, antiemanzipatorisch, auf die "Pickelhaube" bezieht.
U.a. auffällig sind dabei Benutzer wie "Miacek". Zusammen mit dem Betreiber der Pluspediaseiten - "Ante Saravanja" (BaWü) - klingt das nach bosnischen oder serbokroatischen Faschisten.
Wenigstens aber nach Fans der Probewegung (Pros), Politically Incorrect (PI) und anderer Rechtsradikaler.
Sehr interessant wird es, wenn dazu noch die Recherche nach dem Namen "Ewald Knülle" hinzugezogen wird. Scheinbar wohnt auch ein Herr Knülle, gar nicht so weit weg, in RLP.
Im ersten Weltkrieg erwies sich die "Pickelhaube" übrigens als sehr ungeeignet. Leider mussten die Deutschen dadurch aber nicht genug Verluste einstecken um den Krieg sofort zu beenden. Die deutsche Helmnorm änderte sich daraufhin bekanntlich rasant."
Verändert nach: https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/36616
Unter: https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/36447
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/51318


Mai 2011

Den "Marsch" der Pro's verhindern

Infos zum 7. Mai in Köln:
- Indymedia
- Linksunten
- Antifa AK
-> RassistInnen den Tag vermiesen
-> Blockieren, Sabotieren, Alles lahmlegen - den rassistischen Aufmarsch am 7. Mai verhindern
-> Den Gartenzwergen von Pro Köln entgegentreten
-> Antifa-Jingle zum 6. und 7. Mai
- AKKU
-> antifakoeln.blogsport.de
-> infoportal.blogsport.de
-> Antifa-Jugend Köln (ajkoeln.blogsport.de)
- Antifa-Gruppe Shutdown
-> Rassismus und Antisemitismus angreifen


Alerta, alerta, Antifaschista!

Zu allgemeinen Tipps und Tricks gegen Nazis und für Demos siehe: www.no-nazis.net (rechtes Menü unter dem Text)


April 2011

Burschen versuchen sich an der Uni wieder mehr Platz zu nehmen

Artikel im kölner Boulevardblatt Express

Den dummdreisten Burschis der Burschenschaft Germania ("zu Köln"), aus welcher u.a. schon Teile von Pro Köln hervorgingen und die regelmäßig geschichtsrevisionisitsche, sowie revanchistische Vorträge organisieren, wurde ihr kleines Stammtischstelldichein im E-Raum, im Parterre des Hauptgebäudes der Uni Köln vermiest. Die Verhinderung der ganzen Sache hätte dabei, bei besserer antifaschistischer Vorbereitung und klarem Verhaltenskonsens, sicher noch besser sein können. So kam es leider zu einzelnen Anzeigen der Burschis gegen Protestierende und die Burschen konnten auch nicht vollständig davon abgehalten werden Platz zu nehmen. Weiter Fuß fassen können sollten diese reaktionären Vereinigungen an der Universität aber auf keinen Fall. Wer andere Gelegenheiten sucht den Burschis entgegenzutreten, wird sicher bei dem ein oder anderen Termin, die sie offen auf Ihren Internetseiten ankündigen oder am Bayenthalgürtel vor ihrem Burschenschaftshaus fündig. Kein Fußbreit den Faschisten.

Zur kölner Burschenschaft Germania (https://linksunten.indymedia.org/de/comment/view/36564)
http://www.koelnganzrechts.de/weitere/germania.html


Veranstaltungsreihe in Köln zu

Krise und Nationalismus

http://krisennationalismus.blogsport.de/:
* 03.08.10 "Krisenlehren"
* 30.08.10 "Griechenland"
* 25.09.10 "Deutschland grenzenlos?"
* 20.11.10 "Kapitalismus kaputt"

Hinweise

Neue HP des Antifa AK Köln und der AKKU

Der Antifa AK hat (seit Juli 2010) eine neue Domain für seine Internetsites (WebLog): www.No-Racism.de
Und die antifaschistische Koordination Köln und Umland - AKKU ist auch umgezogen auf: www.antifa-koeln.net
Wir empfehlen für konsequenten Antifaschismus und antinationale politische Theorie weiter die Veranstaltungen und Aktionen des Antifa AKs.
Für Informationen, Recherche und Termine können wir Euch zwar auch weiterhin die gewerkschaftsnahe AKKU als sinnvolle Ergänzung antifaschistischer Basisarbeit empfehlen, jedoch distanzieren wir uns von einigen Aussagen aus ihren Kooperationen innerhalb und Veröffentlichungen der Interventionistischen Linken (IL), deren Ansichten wir - trotz programmatischer Überschneidungen - inhaltlich nicht teilen. Näheres dazu gerne auf Anfrage oder bei unseren Veranstaltungen, siehe Termine.


4. September 2010 - "Nie wieder Krieg nach unserm Sieg [sic]"? (AN/FK DO) Never again!

Nationalistischen Kriegstag verhindern

Demonstration gegen Neonazis in Dortmund (Audiolink, Mobi-Jingle des S4-Bündnis, MP3-Datei)

"Auf zu neuen Taten"

Das S4-Buendnis ruft zur Demo und Aktionen gegen den sog. "Nationalen Antikriegstag", den in erster Linie Neonazis von "Freien Kameradschaften" und sog. "Autonomen Nationalisten" in Dortmund mit einem Aufmarsch begehen wollen, auf.
s4.blogsport.de
Gegen den Geschichtsrevisionismus der Faschist_Inn_en und Militarist_Inn_en sei hiermit an den Überfall auf Polen durch die "deutsche Wehrmacht", die "Gestapo" und die "SS", vor 71 Jahren, am 1. September 1939, den Beginn des Zweiten Weltkrieges erinnert.

Der Neonazimarsch wurde verboten und selbst der versuchte "Aufmarsch" am Freitag vor ihrem Rechtsrockkonzert endete mit kläglichen 500 Nasen auf ihrer vorzeitigen Demo und weiteren 500 Gekesselten nach einer versuchten Sponti. Doch die Faschos klagen vor dem "obersten deutschen Gerichtshof", dem "Bundesverfassungsgericht" und scheuen damit als sog. "Autonome Nationalisten" und sog. "Freie Kameradschaften" auch nicht die Anrufung der von ihnen so verachteten "deutschen Verfassung" des angeblich "Zionist Occupied Government" (ZOG). Wie sie sich auch sonst sehr gern staatstragend und als "anständige Deutsche" vor der Exekutive, Judikative und vor Gericht (Wulff) geben.
Berichte siehe: NRWex.wordpress.com + S4-Blog + Fotos 1. Afas und 2. Faschos auf Linksunten.
Vorläufiger Abschlußbericht des S4-Bündnisses (IndyLinksunten 7.9.10)


Doku
Berichte aus der Szene

Leider kommt es selbst unter (jüngeren) antifaschistischen Gruppen immer wieder vor, daß faschistische Inhalte übersehen, daß das schüren von rassistischen und antisemitischen Ressentiments ignoriert oder toleriert und Sexismus, wie chauvinistisches Mackertum geduldet oder ertragen werden. Das darf nicht sein. Darum werden hier ein paar exemplarische neuere Auseinandersetzungen dokumentiert um auch aus der jüngsten Geschichte zu lernen:

Auseinandersetzungen in der Antifaszene?

Interventionen gegen die sog. Rote Antifa Duisburg
und ein Ausschluss aus der Roten Hilfe des sog. Initiativ e.V.
zur Auseinandersetzung mit "Dortmund stellt sich Quer" ("DSSQ") vom S5-Bündnis gegen den Neonaziaufmarsch 2009 in Dortmund zum sog. Nationalen "Antikriegstag"
fortsetzung der reaktionären Geschichtsschreibung der stalinistischen Sekte "RAD" 2010, dokumentiert im Bericht des S4-Bündnisses zu den Vorbereitungen gegen den faschistischen Aufmarsch 2010

Link: S4-Bündnis Dortmund gegen den faschistischen Aufmarsch 2010
Aktuelle Infos und mehr von der Antifaunion Dortmund
Eine erweiterte Debatte zur sog. Roten Antifa Duisburg hat in der BRD unter Antifagruppen die sich generell nicht mit solchen Themen auseinandersetzen möchten ("R.A.") leider offensichtlich kaum stattgefunden. Es ist zu hoffen, daß die Auseinandersetzung jedoch weiter geht und klar wird daß die sog. "RAD" nicht als antifaschistische Gruppe gelten kann.

Und hier noch ein anderes, leicht älteres, Beispiel zur antifaschistischen Praxis diesmal aus Düsseldorf (Scharf-Links/FAU-IAA/VVN-BDA/Terz).


Fotos und Berichte aus Berlin Schöneberg gegen die Pro's: "Pro Deutschland in Berlin" (Indynormalo 17.07.2010)
Und Dortmund: "Bericht zur „Pro NRW“-Kundgebung" (S4-Bündnis auf IndyLinksunten 19.07.2010)



Stoppt die rechtspopulistische "pro"-Bewegung

"pro Koeln" expandiert?

In Berlin steht der sog. Bundesparteitag der bürgerlich rechten "Pro's" an.

Am 17.7.2010 wollen sich alte und neue FunktionärInnen aus der "extremen Mitte" der Rechten, ehemaligen REPs, Neonazis, u.a. "bürgerlich" getarnte NeofaschistInnen in Berlin Schöneberg zu einem "Parteitag in der Hauptstadt" treffen. Auf ihrem Programm steht dabei die "Eroberung von Berlin" als neuer Kaderableger "pro Berlin" der über "pro Deutschland" mit den aufgeblasenen Elite-Funktionären (Biedermanni Rouhs als stationärer Kopf und Beisicht als bundesweitem Steuermann) von "pro Köln" gefestigt werden soll.

Wir dokumentieren dazu hier den Aufruf, antifaschistischer Gruppen aus Berlin, gegen das rassistische Hetzspektakel:
"Kein Fußbreit den RassistInnen" - Rechtspopulismus stoppen

"Unter dem Deckmantel von Islamkritik, Frauen- und Bürgerrechten versucht nun die selbsternannte Bürgerbewegung „pro Deutschland“ einen rassistischen Konsens in Berlin gesellschaftsfähig zu machen. “pro Deutschland“ - eine Koalition aus „geläuterten Neonazis“, RassistInnen und SozialdarwinistInnen - will, den am 5. Juni gegründeten Ableger „Pro Berlin“ bei ihrem Bundesparteitag am 17. Juli in Startposition für die Abgeordnetenhauswahl 2011 bringen. Zum Frontmann wurde der von der DVU zu „pro Deutschland“ gewechselte schwedische Multimillionär und Neonazi Patrik Brinkmann, der seinen Wohnsitz nach Berlin verlegt und gerade beim Wahlkampf in NRW unter dem Slogan „Abendland in Christenhand“ eine grandiose Bauchlandung hingelegt hat, gekürt. Unterstützen sollen ihn dabei Markus Beisicht, Vorsitzender von „pro Köln“ und „pro NRW“ sowie Manfred Rouhs, Vorsitzender von „pro Deutschland“, die beide früher unter anderem bei den Republikanern und der rechten Deutschen Liga für Volk und Heimat aktiv waren. Nahtlos reiht sich hier auch das neueste „prominente“ Mitglied Andreas Molau, Vorsitzender der rechten Gesellschaft für Publizistik und ehemaliges Mitglied der NPD sowie der DVU ein. Wie diese drei ist einer Reihe von FunktionärInnen und Mitgliedern der pro- Bewegungen eine frühere Mitgliedschaft in rechten Parteien und/oder Querverbindungen zu unterschiedlichsten rechten Gruppen und Parteien, bis hin zur NPD nachzuweisen.
Zusammen mit rassistischen Parteien wie Vlaams Beelang. Lega Nord, FPÖ sowie in einer Reihe mit Pax Europa, anderen Pro-Bewegungen und Freien Wählervereinigungen, mit MoscheegegnerInnen wie der Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger (IPAHB) hetzen sie gegen MigrantInnen und fantasieren den Untergang des „christlich-jüdischen Abendlandes“ durch eine „schleichende Islamisierung“ Europas herbei. Ihr Konstrukt eines exklusiv „christlich-jüdischen Abendlandes“ zielt mit rassistischen Argumenten darauf ab, über das Feindbild Islam MigrantInnen auszugrenzen. Sozioökonomische und politische Aspekte werden als kaum zu überwindende kulturelle Modelle verschleiert und der Islam als eine Art Vehikel benutzt, um soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und Sicherheitswahn mit dem Grundrechteabbau zu legitimieren.
Wir nehmen die Propaganda der RassistInnen als das was sie ist: einen gezielten Angriff auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen – unabhängig von Religion und Herkunft.
Egal unter welchem Dach sich RassistInnen oder Neonazis versammeln, ob im Rathaus Schöneberg oder anderswo - wir werden da sein! Wir wollen weder ihre Parteitage noch ihre Anwesenheit in Parlamenten[...]!"
(Quelle: Antifa Friedrichshain)
Bündnis gegen "pro Deutschland" - Rechtspopulismus: http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/
UnterstützerInnenliste siehe: http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/unterstuetzerinnen/
OrganisatorIn: VVN-BDA Berlin
Kritik am Aufruftext und SprecherInnen oder Gruppen bei den Veranstaltungen schickt Ihr bitte den organisierenden Gruppen in Berlin.
Link: Info-Sondersite gegen die "Pro's"
+ Nachgeschlagen im Archiv der LOTTA NRW: Nr. 30, Frühjahr 2008; Schwerpunkt Rechtspopulismus - Spiel mit der Angst

Außerdem wird hiermit ein Dokument zur Diskussion, welches von ein paar neueren Antifagruppen aus der Gegend (in/um Köln) herausgegeben wird, gestellt: "Wölfe aber keine Neonazis im Schafspelz" - http://antifaaktionerftstadt.blogsport.de/images/flyer_woelfe.pdf (als PDF)
Kommentar:
Dieser Text enthält schon einige richtige Feststellungen die in die richtige Richtung einer versuchten Kritik gegen reformistischen vermeintlichen Antifaschismus deuten. Es sollte aber trotzdem legitim sein Personen die aus eindeutigen Neonazikreisen kommen als solche zu bezeichnen und damit vor der Durchsetzung ihrer weiteren Herrschaftsabsichten zu warnen. Zudem sind einige "Pro's" bereits mit unzweifelhaften NS-Geschichtsanlehnungen in der Vergangenheit, wie (mehr als bloß strukturellem) Antisemitismus und Menschenverachtung in Wort und Schrift aufgefallen. Auch diese jüngere Geschichte sollte nicht unterschlagen werden. Es ist jedoch selbstverständlich falsch und Geschichtsrevisionistisch den etwaigigen direkten Vergleich mit der Shoa zu machen. Die Bezeichnung "Nazis" hat dazu leider bereits an einigen Punkten in der Geschichte der postfaschistischen BRD von vielen Seiten definierte Schwachstellen bekommen. Schwer ist die Definition des Begriffes aber schon für die meisten Menschen wenn sie zwischen der (als solches in so gut wie allen Geschichtsbüchern stehenden scheinbar plötzlichen) NS-"Nazizeit" (nach der Wahl und Machtergreifung der NSDAP 1933 bis zur Niederschlagung Nazideutschlands 1945), der Zeit davor (präfaschistische Phase des "deutschen (Kaiser-)Reichs" und seiner "Eidgenossen") und danach (postfaschistische, aber nicht überwundene, Zeit) zu unterscheiden versuchen. In diesem verfälschenden Unterscheidungsmoment welches leider häufig in der Leugnung von präfaschistischen Tatsachen in der Konstitution "Deutschlands" und Verharmlosungen von Einzelpersonen oder sog. Kollektiven gipfelt liegt jedoch einer der Kerninhalte der Auseinandersetzung mit dem falschen Begriff und dem Diskurs über (Neo-)Nazis. Davon kann der Diskurs über "die Pro's" also nur insofern abgegrenzt werden, als das von ihm als Erscheinungsform in der sog. bürgerlichen Demokratie vom heutigen, wiedervereinigten, "Deutschland" (BRD) geredet wird und die rechten Forderungen und Wachträume der Pro's als "normal" für "Deutsche" dargestellt werden. Ob sich das als richtig erweist ist also die Frage. Denn es ist z.B. zu berücksichtigen daß die Pro's wie die Kameradschaften und die NPD im gleichen Ton von "kriminellen Ausländern" und "Passdeutschen" reden. Die unzählige Hetze gegen Sinti und Roma die die Pro's schon seit der DLVH betreiben sowie antisemitische Äußerungen im Stadtrat (z.B. zum 8. Mai, etc.) und auf dem sog. "Anti-Islam-Kongress I." vor laufenden Kameras auf dem Heumarkt (2008), können dazu im Weiteren herangezogen werden. Schlimmer noch wird es, wenn wie von der sog. Georg-Weerth-Gesellschaft (von der kaum einmal konstruktive Kritik oder eine Äußerung zu echten Neonazis kam, geschweige denn veröffentlicht wurde) die Pro's schon als fortschrittlich denkende Bürgerliche dargestellt und als Helfer gegen "den Islam" (nicht den "Islamismus" oder "FundamentalistInnen") gesehen werden. Dann muss die Frage erlaubt sein, ob die GWG auch bereit ist eine offen anti-anti-antisemitische Querfront einzugehen. (Erinnert an das komische Motto, der "Feind meines Feindes ist mein Freund".) Andeutungen in die Richtung von "Politically-Incorrect" (PI) gab es ja bereits über die Unterstützung von Hartmut Kraus durch einen Protagonisten der GWG (in der ehem. "LiLi") an der Uni Köln, zur Antifa Konferenz 2008, der heute über die UFO mit im AStA sitzt und der damals auch noch einen kleineren beinahe Skandal mit der Zeitung der Studierendenschaft (im SpRat der Phil) - der Philtrat - der Philosophischen Fakultät ausgelöst hätte, weil er die gesamte Auflage einer frischgedruckten Zeitung persönlich eingestampft und das verschleiert hat. Dies meinte er eigenmächtig machen zu müssen, weil ein Artikel von ihm in dem das Wort "Islamophob" seiner Meinung nach mit Anführungszeichen vorkommen sollte, von der Redaktion der Philtrat damals aber redigiert wurde und das mit seinem Wissen, da er bei der Redaktionssitzung (körperlich) anwesend war. Dieser Vertreter suchte danach Rechtsbeistand bei den Behörden und war schon früher unangenehm mit der Androhung der (in einem Fall allerdings unmöglichen) Ausnutzung des Repressionsapparates, bzw. der Unterstützung einer Personengruppe die dies beabsichtigte, sowie mit der Häufigen Ausnutzung struktureller Gewalt und der hierarchisierung von studentischen Strukturen, neben der Blockade von teilöffentlicher Infrastruktur, aufgefallen. So hätte er gerne willkürliche Hausverbote für die Räumlichkeiten des SpRat ausgesprochen und sprach sich offen für ungerechtfertigte Anzeigendrohungen untereinander aus. Dieser Protagonist der GWG und UFO im AStA schreibt nicht nur gerne Artikel für die Philtrat in denen er den "deutschen Berg- und Heitamtfilm" Nordwand bewirbt anstatt ihm die durchweg vernichtende Kritik zuteil werden zu lassen die er wie jeder (insbesondere deutsche Geschichtsrevisionistische Film (Der Untergang, etc.) verdient hat sondern scheint auch gerne bei den eigenen Leuten auf dem rechten Auge Blind zu sein und kein Unwohlsein mehr bei "normaler" Deutschtümelei, wie dem grassierenden Nationalismus zur WM, zu verspüren, diese insbesondere im eigenen AStA zu tolerieren und mit der Unterstützung der eigenen Gruppe (Ex-LiLi in der UFO) eigenen AStA-Zeitschrift (ehem. "Rückmeldung") durch die aktive Toleranz nationalistischen Seichs auch noch zu Fördern. Vertreter der Gruppe GWG fielen dazu bisweilen ironischerweise durch das laufen neben der "deutschen Flagge" auf an sich zu begrüßenden Demos gegen die IRI (2009) auf. Wir müssen also leider auch bei den Verfassenden dieses Schriftstücks entweder einen Abknick in diese reaktionäre Richtung vermuten (daß muss aber nicht heißen daß das verifizierbar ist) oder eine unbewusste implizite Einflußnahme durch eine Annäherung und Kooperation der Gruppen untereinander. Es wird darum explizit vor der Pauschalisierung und Verharmlosung von rechtem Gedankengut und der Relativierung der Entwertung, sowie der Verachtung von Menschen auch in solchen Zusammenhängen gewarnt. Überprüft stets kritisch den Hintergrund und die Anwendbarkeit solcher gewagter Thesen.
Und warum die Gruppe/n nämlich des Weiteren z.B. auf anthropomorphe Tiervergleiche zurückgreif/en/t und die "Pro's" ausgerechnet "Wölfe" nenn/en/t, wo dieser Begriff eindeutig durch die "Wehrwölfe", Freikorps in der Weimarer Republik und die ebenso genannten Todeschwadrone im NS gegen Ende des Krieges (deren größte "Abrichtungsstätte" Schloß Hülchrath in Grevenbroich bei Köln war), und die "Weissen Wölfe" in der modernen "Kameradschaftsszene" (B&H), sowie die (panturkistischen) "türkischen" Faschist(Inn)en der Grauen Wölfe vorbelastet ist, sollten sie zu erklären wissen.
Es bleibt damit dabei. Einzelpersonen aus den "Pro's" als Neonazis zu bezeichnen ist in Hinsicht auf ihre Vergangenheit, wie ihre im Einzelnen und als "Partei" vertretene Ideologie, mit besten Kontakten in das NS-Kontinuitäten pflegende Kameradschaftsmillieu, ihr Verhalten (wie das absichtliche Vertreten von aktiven NeofaschistInnen zur Aufbesserung ihrer politischen Kontakte) nicht falsch. Da der Diskurs in dem Dokument aber mehr über die speziellere Ideologie und das grundsätzlich antisemitische Wesen von "Nazis" geführt wurde sollte hier noch ein Beispiel herhalten.
Denn der Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus von "pK" (bzw. "den Pro's") ist keinesfalls zu unterschätzen.
Aber auch die "richtigen Neonazis" von Köln sollten nicht aus den Augen verloren werden.
(Links zu Rechten werden mit Sternchen "*" verändert um keine Quoten bei den Rechten zu verbessern.)

AG.Af.
Tipp
Sehr empfehlenswertes Weblog über Demokultur: http://demokultur.blogsport.de/
Darin angesprochene Themen u.a.: Unvorsichtigkeiten, Videos, Mackertum und Dominanzverhalten auf Demos...

Antifa an der Uni Köln

Um immer auf dem Laufenden zu sein was das Thema Antifaschistische Aktion angeht und die Neonazis nicht nur das Weglaufen zu lehren empfehlen wir Euch die Internetseiten, bzw. den Weblog des Antifaschistischen Arbeitskreises (Antifa AK) der Studierendenschaft der Uni Köln:
www.no-racism.de (Siehe auch die Spalte und Rubrik mit den "Links").
Der Antifa AK ist offizielles aber autonomes Organ der Studierendenschaft und wird vom Studierendenparlament an der Uni Köln eingesetzt. Er agiert und interagiert weitestgehend unabhängig vom AStA, kann diesen aber auch im Bereich seiner arbeitstechnischen Möglichkeiten und vor allem Thematisch unterstützen. Leider ist dies seit den Zeiten des technokratisch rechten Unabs-Lust(/UFO)-AStAs oft ausgenutzt worden um den AK die Vorarbeit machen zu lassen (so z.B. gegen den RassistInnenkongress der "Pro's" 2009) und sich dann als offizieller Teil des AStAs die Lorbeeren "gegen Rechts" auf die Fahnen schreiben zu können (so z.B. in der heutigen vergleichsweise kleinen Erscheinung der Zeitschrift "Rückmeldung" des "Öffentlichkeitsreferates".) Und das obwohl selbst der aktuelle AStA-Vorsitzende (Christian Pöll, Unabs), wie auch seine VorgängerInnen seit mehreren Legislaturperioden so gut wie kein "deutsches" Sportereignis auslassen um das lokale Bier (vornehmlich "Reissdorff-Kölsch") in Strömen fließen zu lassen, auch mal mit (mehr oder weniger streng rechten) Burschenschaften oder ihren Mitbewohner(Inne)n zu saufen und sich auch sonst möglichst "typisch (neu-)deutsch", inklusive Flaggschiffbemalung und öffentlichkeitswirksamem Geschwenke zu verhalten. [Siehe: h**p://***.asta.uni-koeln.de/images/stories/rueckmeldung/2010/Magazin_1_2010.pdf (Sterne durch Buchstaben ersetzen.)] So ist es für den AStA, seit Jahren(!), immer noch kein großes Thema das "Autonome-AusländerInnen-Referat abgeschafft zu haben und sich im Bereich der Selbstaufklärung über Nationalismus, Kulturalismus und Rassismus nicht über ein jährliches "Festival" (Contre-Le-Racisme) hinausbewegt zu haben. Dieses kann dann feucht fröhlich sexistisch beworben und mit der über Jahre in Rücklagen angesparten Kohle der Studierendenschaft teuer Ausstaffiert werden. Von regelmäßiger Antirassistischer Arbeit und freier Beratung, oder Hilfe für sog. Ausländische Studierenden kaum eine Spur. Denn meistens sind im kölner Uniasta nicht mal die Hauptbüros besetzt, sondern lediglich eine ständige Aushilfe im Sekretariat und die fleißigen ArbeiterInnen des Härtefallausschusses dürfen ihre regelmäßige Arbeit leisten. Wer also heute noch und wieder mit der Macho- und Chauvinistenfraktion der Unabs im AStA zusammenarbeitet kann sich höchstens die Mühe machen den eigenen rechten Dreck zu vertuschen. Wie z.B. die Geschichte mit dem Mitglied des RCDS - Thomas Hartenfels damals, welcher auch vom damals wie heute kontinuierlich arbeitenden Unabs-Lust-Kreis aus der Wiso- und MatNat-Fakultät gedeckt wurde (aber vor allem natürlich vom RCDS und den "Liberalen"), bis es nicht mehr ging. Eben, alles muss Mensch selbst machen, vor Allem den Antifaschismus. Das alles und mehr könnt Ihr in unseren Webseiten und Berichten hier nachlesen.

Denn auf diesen Seiten hier wird eher mehr "Theorie-, Aufklärungs- und Informationsarbeit" geleistet.
Dokumentation jüdisches Museum - Links

Links zum Thema des Hauses und Museums der jüdischen Kultur in Köln:
- Jüdisches Museum Köln
- Stadt Revue
- Deutschlandfunk
- Baufachinformation
- Argumente von jüdischen Liberalen gegen den Ort des geplanten Museums
- Bilderserie zum Planungs-Entwurf beim KStA
- Competitiononline - Wettbewerb und Architektur
- Gute Zusammenfassung im Blog von "Liza" - Lizas Welt: "Kollektive Amnesie in Köln"
- Ratsinformation.Stadt-Koeln.de: "Anfrage betr. Haus der Jüdischen Kultur und Archäologische Zone"
- Dossier bei uns in der Rubrik Kultur


2010
Neonazis keine Ruhe gönnen. Gegen die Vertuschung rechtsradikaler Ressentiments und Morde.

Niemand ist vergessen!

23. Mai 2010 - Gedenkdemo für den vor 10 Jahren (kurz "nach der Wende") ermordeten Dieter Eich in Berlin (Bündnis Niemand ist vergessen! / North-East-Antifa (NEA) Berlin)
www.niemand-ist-vergessen.de

Artikelserie über die Behandlung sog. "Asozialer" / alleingelassener / armer Menschen in der BRD auf Indymedia von der NEA u.A.:
1. Der Mord an Dieter Eich
2. Über den Prozess nach dem "unpolitischen" Neonazimord
3. Sogenannte „Asoziale“ im NS
4. Abwertung und Gewalt gegen „Asoziale“
5. "Zwangspsychatrie - Kontinuitäten und Brüche"
6. "Arbeit, Arbeit, nichts als Arbeit..."
7. "Kein Platz für Schmarotzer"
8. "Umgang der Politik und der bürgerlichen Presse"

Links + weitere Hinweise / der Aufruf wird von mehreren Gruppen in der BRD unterstützt:
* Nachbarschafts-Mobi für die Demo
* Links auf Niemand-ist-vergessen
* Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin
* No Neonazis Dessau
* Die IrrenOffensive über Geschichte und Kontinuität seit dem deutschen NS-Faschismus

Berichte auf Indymedia:
- "300-400 bei Gedenken für Dieter Eich"
- "Bln.-Buch: PM zur Dieter Eich Gedenk-Demo"
- "Farbe gegen Neonazi-Anwalt"

Zusammenfassung bei Indymedia Linksunten

Die NEA hat nun auch eine Broschüre über und gegen den (nationalistischen-kapitalistischen/Neonazistischen) Sozialchauvinismus, mit der Zusammenfassung aller Artikel, herausgegeben.
Zu Bestellen unter: niv-northeast(at)riseup(dot)net (Kontakt auf www.niemand-ist-vergessen.de). [Zum bestmöglichen Datenschutz immer eine c/o-Adresse angeben, z.B. den nächsten Infoladen, oder da mal Nachfragen ob es die Broschüre schon gibt. Anm.d.Mod.]


andi-vs-comic Februar 2010

Wider den Extremismusbegriff

Wir unterstützen die Initiative gegen jeden Extremismus-Begriff

Link: http://inex.blogsport.de/
Offener Brief gegen jeden Extremismusbegriff

"Linke, antifaschistische Politik und Kultur sind nicht „extremistisch“, sondern extrem wichtig!"

Update
Anti-VS-Andi-Comic Mandi erschienen
Und die Broschüre gegen den Extremismus-Begriff wurde von Antifagruppen neu herausgegeben.


Nach und nach lichtet sich der "dichthaltende deutsche Wald" [sic] (NeonaziZitat) trotz des allgemeinen Schweigens.

Urteil gegen NS-Kriegsverbrecher "Boere" in Aachen


(Quelle: AK Antifa Aachen - Kein Vergessen auf Indymedia)
Einer der letzten lebenden AltNazis - "Boere" - in Aachen endlich lebenslänglich verurteilt.
Bericht bei Klarmanns Welt: "Mitte: Ein Ende mit Schrecken – nach 66 Jahren lebenslang für SS-Mörder"

(Quelle: M. Klarmann)
"Boere schoß immer als Erster" - Bericht auf de.Indymedia.org
[...] "Was wünschen Sie ihm?" "...Ein langes Leben" [...]
Vorheriger Bericht vom AK Kein Vergessen: "Hausaufgaben für die deutsche Justiz" - über weitere NS-Täter und Verbindungen zwischen Mittenwald und Aachen.
Mehr Infos: www.Keine-Ruhe.org


Folgende Nachricht erreichte uns im Februar:

Das Antifa Infoportal Köln ist wieder da

Nach einjähriger Abstinenz gibt es das Antifa Infoportal Köln wieder
http://www.infoportal.blogsport.de
Das Antifa Infoportal Köln soll zur Stärkung lokaler antifaschistischer Strukturen beitragen, indem es organisierten und nicht organisierten Antifaschist_inn_en die Möglichkeit bietet, sich gezielt über News, Veranstaltungen, Aktionen und sonstige Termine in Köln und Umgebung zu informieren.
So stay tuned! http://www.infoportal.blogsport.de


Dokumentiert wird hiermit (leicht korrigiert) ein Ausschnitt aus einem Aufklärungstext gegen die neuen rechtspopulistischen Parteien (u.a. fundamentale Rechte "RechtsdemokratInnen" die sich vorgeblich auf die sog. "freiheitliche Grundordnung" der BRD berufen / "rechts der Mitte" aus CDU/FDP/SPD/Grünen/WB/PDL/etc.) von der "Antifaschistischen Jugend Bochum":

"Kampf der Kulturen? – Kampf der Fundamentalist(_Inn_)en!"

"„Clash of Civilisations“ – Kampf der Kulturen. Dieser, aus der Feder Samuel P. Huntingtons stammende, Kampfbegriff der neorassistischen Scharfmacher, im liberalen Gewand, erfreut sich gerade [aber nicht erst] nach 09/11 an wachsender Beliebtheit. Mit ihm wird versucht die Welt in verschiedene, abgeschottete Kulturen [u.a. sog. "Kulturkreise"] zu unterteilen, die sich angeblich gegenseitig widersprächen [verschiedenen Menschen- und Weltbildern folgen] und sich demnach [naturgemäß] bekämpfen müssten. So müsse „der Westen“, um überleben zu können, seine [vermeintlich] freiheitlichen Werte gegen „den Islam“ [eine verabsolutierte, pauschalisierte Überzeichnung] verteidigen – nach Innen wie nach außen. Dieser kulturalistisch begründete Rassismus, [wird] auf dem Fundament [des] klassischen Blut-und-Boden-Rassismus legitimier[t]. So ist der geistige Vater der Ideologie [Idee], auf den sich Huntington nicht zufällig bezieht, Oswald Spengler, seines Zeichens Vordenker des Nationalsozialismus. [...] Pro-NRW, dominiert von eigentlich klassischen Neonazis [z.B. aus der Burschenschaft Germania, ehem. DLVH und REP, mit Kontakten zu Holocaust Leugnern (wie David Irving)], bezieht sich auf diese Ideologie. Denn diese [scheinbar zurückhaltende Rhetorik - Demagogie -] kommt in der politischen Mitte [und der breiten "bürgerlich" gesehenen Bevölkerung], die sie erreichen [und nach ganz Rechts drehen] wollen, besser an [als platter Fremdenhass, Antisemitismenjargon und Rassismus, wie der längst bekannten NPD oder den "Kameradschaften"] - wird sie doch häufig von ihr selbst verwendet. Eine Ideologie jedoch, mit der sich sowohl "westliche „Afghanistanbefreier“" [siehe z.B. die Ausführungen von Materialien.org] wie andere Fundamentalist(Inn)en, z.B. die "Taliban" [(oder "Hamas")], anfreunden können. Akzeptieren sie doch beide die Unterscheidung von Menschen nach [beschränkten] Definitionen von sog. Kultur [(wie der rassistischen Kulturkreislehre)]. Es muss nur das "gut" und "böse" [auf der Metaebene] gegeneinander ausgetauscht werden, schon stehen sich [suggerierte, projizierte] Feindbilder gegenüber [die "den Konflikt" weiter anstacheln]."

Verändert nach, Quelle: http://ajb.blogsport.de/infos-zur-demo/ (26.03.2010)

Weiterlesen / Mehr zu rechten Wegbereitern wie Spengler, Haushofer, Huntington, Barnett und Co findet Ihr z.B. in der Politologie, "Ethnologie" (an der U.K. bis 2004 noch "Völkerkunde" genannt) und Geographie z.B. in Verknüpfung mit den Schlagworten: Politische Geographie, "Geopolitik", Neue Kulturgeographie, Kritische Geographie und bei "Antipode" - A Journal of Radical Geography (mit Uni-Accounts, über Universitäten sind in der BRD viele Artikel der AutorInnen kostenlos, als PDF, abrufbar, sowie der Katalog durchsuchbar.) aber auch in der Philosophie, u.a.. Die Buchsuche der Uni ist (leider, aber auch zum Studium) voll davon.
Eine weitergehende Diskursanalyse dieser Rhetoriken ist nur wünschenswert.


Februar 2010

Kein Bock auf "pro NRW"

keinbockaufpronrwbanner

Antifa Kampagne gestartet

Gegen den Ausbau und Zusammenschluß von bürgerlich-rechtspopulistischen bis rechtsradikalen Parteistrukturen in NRW setzt sich das neue Bündnis der Kampagne "Kein Bock auf pro NRW" zusammen.
NeonazisunddiePro'szusamen

Mehr Infos dazu bekommt Ihr z.B. auf den Seiten der AKKU: http://antifa-koeln.net
akkubanner

und der Kampagne: http://get-up.mobi

Buchtipp zum Thema "Rechtspopulismus" in der BRD: Elefanten Press, "Zum Wohle der Nation".


Januar/Februar 2010

Dresden 2010

12.2. Antifa Vorabenddemo + 13.2. Kundgebungen u. Aktionen gegen den groeszten Neonaziaufmarsch der BRD

The renewal could probably lie in Dresden...
Gegen deutsche Zustaende - Geschichtsrevisionismus - Opfermythen - Neonazis

Alle Infos und auch die meisten Aufrufe zu Dresden 2010, siehe: Antifa Dresden

Venceremos.antifa.net (Vorbereitungskreis "Keine Versoehnung mit Deutschland")
Aufruf des Antifa AK Koeln (mit Gegenstrom Goettingen, Autonome Antifa Frankfurt und T.O.P. Berlin): "Von Bomben und Neonazis, Gedenken und Deutschland" (http://www.no-racism.de/?page_id=580)
Bundesweites Buendnis No Pasaran! (no-pasaran.mobi), mit Berichten ueber die Kriminalisierungen/Inkriminierungen, usw.
Dokumentation: Inkriminierte Website vom buergerlichen Aktionsbuendnis Dresden Neonazifrei (ausgewichen, wegen der Sperrungen bei "deutschen" Providern, ins "Ausland" auf: www.dresden-Neonazifrei.com, siehe z.B. Tageszeitungsberichte, dokumentiert bei No-Pasaran.mobi oder Indymedia)

GegenDemotermine Dresden 2010: Plakat (poster.jpg).

Mobilisierung (Mobi) - Agitazione - fuer Koeln und Umland:
Bus/Reise/Info-Veranstaltungen Koeln, siehe: no-racism.de, der Antifa AK mit Gerhard Wiegel am 3.2. und antifa-koeln.net, die AKKU (mit dem DGB (der DGBJugendKoeln) und der IL) am 5.2. (Im Buendnis No Pasaran! NRW)

"Oma, Opa und Hans-Peter keine Opfer sondern Taeter" - Nie wieder Deutschland


27.01.2010 - Tausende bei Gedenken in Auschwitz (ND)


Gegen jeden Antisemitismus - nieder mit "Deutschland" - und fuer den A-Kommunismus!

9.11.2009: Gedenken - Kundgebungen (Mahnwachen) und Demonstration in Koeln

Kein "Kein Vergeben - Kein Vergessen" Koeln, in Mahnung an die "Reichspogromnacht" 1938 und die NS-Vergangenheit, Opfer, Deportationen und Arisierungen. Sowie Protest gegen die kommerzielle Ausbeutung von Gedenkraeumen am Ort der einstigen Jawne Koeln (damalige und dann von den Neonazis als Kinder-Deportationsort miszbrauchte juedische Schule in der Kernstadt - City, Helenenstr., Erich-Klibansky-Platz) durch den in historischer Verantwortung stehenden Allianz-Versicherungs-Konzern, unter Duldung der ebenfalls (damals) mitverantwortlichen Stadt Koeln.

Den kompletten Aufruf findet Ihr beim AntiFa-AK Cologne (no-racism.de), der Antifa Erftstadt (antifaaktionerftstadt.blogsport.de) und der Gruppe Shutdown Koeln (shutdown.blogsport.de)

Rueckblende: Aufruftexte und Redebeitraege des Antifa AKs (Im Archiv bei akantifa.servmax.de) und unser Redebeitrag von 2006, gehalten auf dem Albertus-Magnus-Platz, siehe hier (..pdf.jpg).
Buendnis-HP: http://www.kein-vergessen.tk/ (gedenken.servmax.de)


Am 30.10.2009 fand an der Uni Koeln die

Podiumsdiskussion zur Geschichte und Zukunft der Antinationalen-Linken

statt. Mit dabei waren (ehemalige) VertreterInnen der Radikalen Linken, sowie Leute aus aktuell aktiven Gruppen. Gespraeche ueber neue und zu ergaenzende Buendnisse wurden aufgenommen. Fuer alle Interessierten die nicht da sein konnten: Die Tonaufnahmen duerften in Kuerze ueber die Webseiten des Antifa AK verfuegbar werden. Der naechste grosze Termin zu diesem Thema ist die bundesweite Antinationale Demo am 7.11.09 in Berlin.

Immer Aktuell: Infos gegen "Burschenschaften" und ("Damen-)Verbindungen"


22.08.2009: NoGoArea

Keine Homezone für Neonazis!

Demo 22. August, 14.00 Uhr, Bahnhof Erftstadt
(DB RB Bf Erfstadt-Liblar)

Die Antifa Erftstadt ruft fuer den 22. August zu einer antifaschistischen Demonstration gegen Neonazis in Erftstadt auf.



Zu den Hintergründen wird empfohlen sich die Geschichte der Bildung von so genannten "Autonomen Nationalist(Inn)en" (AN) anzusehen. Sie stellen die Modernisierung und Anpassung der vormals weitest so genannten "Freien Kameradschaften", des rechten Randes, im von ihnen selbst (historisch) so genannten Straßenkampf der (militanten) Neonaziszene, dar.
Übersichtliche Broschüren über deren Verhaltenscodes bietet die Antifaschistische Koordination Köln und Umland (AKKU) an.


Buchtipp: "Autonome Nationalisten" - Die Modernisierung neofaschistischer Jugendkultur (Unrast Verlag, ISBN-13: 978-3-89771-101-3; br. 72 Seiten)

Artikel bei Köln-ganz-Rechts über die ANs (http://www.koelnganzrechts.de/jugend/autonome-nationalisten.html).




Kritischer Rueckblick auf die Tage des zweiten Anti-Islam-Auflaufs von "pro Koeln" und ihren Hanseln und die z.T. kontraeren bis ambivalent reaktionaeren Gegenbewegungen, sowie die antifaschistische Vorabenddemonstation:

Auswertung 8./9. Mai 2009 - Antifa-AK Koeln (no-racism.de)




Sonderseite zu den Machenschaften von "pro Köln / pro NRW / pro Deutschland": Die Bürger-Rechts-Bewegung stoppen!


Plädoyer für eine Lösung vom "Black Block Image" ("Schwarze/r/n Block Image"):


Dokumentation
Weg mit "Thor-Steinar" - "TS"! Neonaziklamotten einstampfen
Kampagnenseiten und Infos gegen das Neonazilabel "Thor-Steinar":
* Investigate: investigatethorsteinar.blogsport.de
* www.thor-steinar-muss-weg.at
* Broschüre Investigate Thor-Steinar:
* Antifa BGR: neinzuthorsteinar.blogsport.de
* Turn It Down: Neonaziklamotten stinken
* Antifaschistisches Infoblatt (AIB): Eine Modemarke für die "Mischszene"
* Blogsite: thor-steinar.blogspot.com
* Meldungen gegen "TS" bei Antifa.de
* Tagesspiegel März 2009: TS "will weltweit expandieren" und lässt "im Ausland fertigen"
* SZ März 2009: "bei Thor Steinar ist ein arabischer Investor eingestiegen"
* Und "Erik and Sons" nicht vergessen!
* Siehe dazu ART Dresden: same style, same shit


Mit den Klamotten verschwinden die Neonazis, völkische Rechte und rassistische wie antisemitische Ressentiments allerdings nicht aus der Welt. Das direkte Vorgehen gegen Neonazis und andere Rechte oder Kollaborierende, wie ihre Marken, mit der sie auch Versuchen ihre Umwelt weiter in ihre Richtung zu prägen, zielt natürlich auf eine weitergehende Außenwirkung ab. Zeigt den Rechten darum was ihr von ihnen haltet, überall. Nämlich garnichts.
Für das Leben für die Freiheit - weg mit dieser rechten Dreistheit.

Flugblatt gegen T.S. und E.a.S. (pdf) aus Berlin Friedrichshain-Kreuzberg oder anderswo.


Gute Argumente gegen das so genannte Palituch:
* Schön ist das nicht - Das Pali-Tuch – Geschichte und Bedeutung
* TP: "Die Rückkehr des schwarz-weißen Elends"
* JS: "Accessoire ohne politisches Statement"?
* Antifa Pankow: Die Grenzen des Geschmacks
* No-Racism.net: Geschichte und Bedeutung



Buchempfehlungen aus dem Unrast Verlag:
Siegfried Jäger - Wie die Rechten reden
Graue Wölfe heulen wieder
Ästethische Mobilmachung
RechtsRock
Völkische Bande
Braune Schwestern
Revisionen - Postkolonialismus - Rassismus - Kulturpolitik
Alle leicht zu beziehen über den "Anderen Buchladen" auf dem Weyertal in Köln Sülz.

Ältere Meldungen findet Ihr im: Antifaschistischen Online-Archiv der AL.




Externe Internetseiten beinhalten nicht notwendigerweise in allen Punkten Meinungen der AL und können auf ihren eigenen Unterseiten Inhalte enthalten von der sich die AL bereits ausdrücklich distanziert hat. Es wird daher hiermit noch einmal ausdrücklich auf das Impressum der Internetseiten der AL verwiesen.


Kontakt zur AL und kritischen GeschichtswissenschaftlerInnen

AL-Plenum zur politischen Debatte und Planung
Jeden zweiten Dienstag, ab 19 Uhr in der ESG, Bachemerstr. 27 (neben dem Hildegardiskrankenhaus)


Infos zu aktuellen Terminen von uns bekommt Ihr über die Mailingliste AL-Info.



Anschrift:

Alternative Liste (AL) Uni Köln
c/o Studierendenausschuß der Vollversammlung (StAVV)
Humanwissenschaftliche Fakultaet (HumF)
Universitaet zu Köln
Gronewaldstraße 2
50931 Köln

V.i.S.d.h.P. siehe Impressum

Links & Empfehlungen: (Bitte lest unsere Erklärungen im Disclaimer des Impressums)


Kritische Seminare an der HumF vom SiO

Projekt des StAVV

Antifagruppen in der Gegend:
Antifa AK Cologne
Shutdown
AKKU
Antifa Bonn
Antifa Leverkusen
Antifa Erftstadt
Antifa Düren
Antifa Euskirchen (Mit Infos zur Eifel)
Autonome Antifa Aachen
Antifa AK Aachen
Weitere Links zu Gruppen rund um Köln/Bonn findet Ihr im Antifaportal und im Plotter, sowie natürlich auf den Websites der Antifagruppen selbst.
Speziell für Bonn schaut mal in Bonn-Links rein.


INEX
http://inex.blogsport.de/
Initiative (Ini) gegen den Extremismusbegriff

Der Jugendclub Courage

Kritische Jugend-, Bildungsarbeit gegen Rechts, für Frieden und Gewaltfreiheit

Empfehlung:
Die Broschüre der Schreibwerkstatt des JCC und das Onlineinfo über "Köln ganz rechts ->"

Neonazis und die Grau- bis Braunzone in Köln und Umland

Zu bestellen beim JCC unter Kontakt
www.koelnganzrechts.de


Weblog zur Diskussion über
Demokultur
Kein Vergessen!

"Kein Vergeben - Kein Vergessen" Koeln, in Mahnung an die "Reichspogromnacht" 1938 und die NS-Vergangenheit, Opfer, Deportationen und Arisierungen
www.kein-vergessen.tk

Faschismus ist nicht trendy!

"Autonome NationalistInnen" in ihre Bestandteile zerlegen
www.Neonazifrei.tk



Info-Broschüre über "AN"'s, Neonazis im neuen Gewand


"Neonazi-Outing-NRW"
(eigenstaendige Website)

Neonazi-Outing-NRW

coz u got to know your enemies

Neonaziradar (Hessen)


Koennen Neonazis aufhoeren Neonazis zu sein? Kritische Bestandsaufnahme von Ausstiegsmoeglichkeiten und Modellen: IDA NRW.
Kein Neonazi? Steigt aus! Das AussteigerInnenportal EXIT hilft.


 "Hass ist das Ende der Welt, die Hetze beenden"

Neonazi-Propaganda, Demagogie und Geschichtsrevisionismus im Internet und anderswo melden! (Auf Hagalil.com)



Neue antirassistische Broschüre zum Thema "Migration" (von JD/JL)

Für freies Fluten!


Warum wir nicht mit Neonazis diskutieren

(Bild: Neonazis - Mitglieder (Mitläufer) des aufgelösten "K.D.S." in FfM 2007)


Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit Stolpersteine

von Gunter Demnig


NS-Dokumentationszentrum Köln


Indexseite Gedenkstaetten - gegen das Vergessen des NS-Faschismus in der BRD und in NRW
Vom Arbeitskreis der NS-Gedenkstaetten in NRW e.V.
Das Gedenkstaettenforum: http://www.gedenkstaettenforum.de/ von der Stiftung Topographie des Terrors Berlin-Kreuzberg

Gleich um die Ecke: Der von den NS künstlich geschaffene Neonaziausbildungsort Vogelsang:

Lernort Vogelsang - Informationen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Geschichte

Infos, Diskussionen und kritische Tutorien dazu vom "StAVV", sowie Seminare unter www.schoolisopen.uni-koeln.de

Neonazi-"Ordensburgen" auseinandernehmen - kein Platz mehr für Neonazis auf dem unter der NS-Herrschaft geschaffenen Täterausbildungsort "Vogelsang".

Vortrag von:

Kurt Heiler (VVN-BdA Aachen) zum Umgang mit der NS-Ordensburg Vogelsang im "Nationalpark Eifel", Köln 2010 (PDF)


Rom e.V. Köln - Archiv zur Geschichte der Roma & Sinti + Dokumentationszentrum - über die Verfolgung in Europa zur NS-Zeit, u.a..


Dokumentationen über rechte Aktivitäten aus verschiedenen Medien
ReDok: Notizblog & Reportagen
(Nützlich wegen der vorwiegend kurzen Zusammenfassungen)


Fuer eine Loesung von Opferrelativierungen, Leugnungen, Geschichtsrevisionismus und "Dresden":

Text aus Göttingen zu den Dresdner Opfermythen

Textdokumentation des Antifa AK



Antifa Koeln
Antifa AK
www.no-racism.de

(bei "umsGanze"

AfA Infoportal Koeln

AKKU
- Die antifaschistische Koordination Koeln und Umland (in der IL)

AJK - Antifaschistische Jugend Koeln

Antifa-Cafe (alte HP)

Antifa AK Uni Koeln (alte doku HP)


Audioaufnahmen
der Antifa-Konferenz in Köln, vom September 2008


+ Hier exklusiv als Speex-Audio-Sprachcodec-Dateien (.spx) im Archiv (.tar.gz) zusammengefasst downloaden:
Konferenz_Koeln_2008.tar.gz (Bsp. Abspielsoftware (Player) siehe: http://linuxaudio.org/)


Kampagne Einheit-und-Freiheit(.de): "Staat-Nation-Kapital-Scheiße"



EA

Ermittlungsausschuss (EA) Köln

Neue Website: www.ea-koeln.de


Counter Information
(Info-/Buechertisch-DIY-Merchandise Projekt aus der HC-Szene)



Neonazis im Internet melden!
hagalil.com



Antifaschistische Zeitschriften:

Die Lotta

antifaschistische Zeitung aus NRW

Decrypt

antifa - Zeitschrift der VVN-BDA

Der rechte Rand

Antifaschistisches Infoblatt

Antifaschistische Nachrichten

Blick nach Rechts

AIDA
Archiv antifaschistischer Nachrichten Muenchen

Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin

antifaschistische Bibliothek und Archiv mit eigenem Inforundbrief:

Monitor


Vereinigung der Verfolgten des Neonaziregimes - Bund der AntifaschistInnen

VVN-BDA


Kampf gegen die Grauzone und vermeintlich "Unpolitisches":

Turn It Down!

Infos gegen rechte Musik und Szene-Subkulturen
Gegen Rechtsrock, NSBM, rechten Neofolk, Industrial, Darkwave, usw.

Hardcore - Always Antifascistical
Campaign: Good Night White Pride - Let's fight white pride!

Tipp: Oireszene Weblog gegen rechte Tendenzen, zur Doku und zur Aufklärung über die Grauzone in der Punk, Rock, Metal, Hardcore, Crossover, Musik-Szene und Subkultur.
Insbesondere Lesenswert für hiesige Punkbegeisterte sind die Dokuartikel zur eingebildetsten vermeintlichen Punkband der BRD, der Rechtsrockband "OHL" aus Leverkusen ("Deutscher W(iderstand)", "Der Fluch", etc.)



Was tun, wenn's brennt?
Organisiert die Rote Hilfe










Antifaschistische Meldungen auf Indymedia




Kampagne "deutsch mich nicht voll"




ak Text ueber "Fuszball unterm Hakenkreuz"



United against racism and apartheid. Freedom for all politically left prisoners worldwide.

mumia

Free Mumia!
www.mumia.de



Aufklaerung ueber rechte Symbole und Codes von Neonazis:


Das Versteckspiel
Politische Bildung
Wordpress Blogs zum Thema
IDA NRW
In Wikipedia (auf deutsch)
In the Wikipedia in english
(Wir distanzieren uns ausdrücklich vom "Extremismusbegriff" wie er von den staatlichen zentralstellen für politische Bildung o.ä. und im sog. bürgerlichen Antifaschismus verwendet wird. Sowie vom Begriff der Neonazis von Bürgerlichkeit die in dieser nur die "verkommene Dekadenz" und etwas "jüdisches", statt des "braven deutschen Arbeiters - (den vermeintlichen Widerspruch zu) der Arbeit für das Volk" sehen.)

Kritischer Buchtipp von Libreriauniversitaria.it:

Extremismus - Anthologie über Extreme in Politik, Kunst und Musik



Unser Quizbuch zur Geschichte der politischen linken Bewegungen:

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AS.ISM - Streitschrift gegen Sexismus

AS.ISM#3


Vom ASBB - AntiSexismusBuendnisBerlin


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