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EU-Chemieverordnung


 

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Legale Vergiftung europaweit Chemie

Die neue Chemie-Verordnung der Europäischen Union


Referent: Uwe Friedrich
(Coordination gegen Bayer-Gefahren - CBG)

Mittwoch, 16. Juni 2004, 18.30 Uhr
Hörsaal XVIII (Hauptgebäude)

Die Chemikalienverordnung der EU sollte die wichtigste VerbraucherInnen- und Umweltschutzmaßnahme des letzen Jahrzehnts werden, gefährliche Substanzen sollten in ganz Europa durch umweltfreundlichere ersetzt werden. Die EU-Chemieverordnung versprach Gesundheitsschutz für ArbeiterInnen und KonsumentInnen sowie Fortschritte im Umweltschutz.

Doch dann jammerte die deutsche und französische Chemieindustrie: Die zusätzlichen Kosten seien untragbar für die Volkswirtschaft. Und natürlich für sie selbst und ihre Profite. Prompt reagierte die EU-Kommission und gestaltete die Verordnung industriefreundlich um.

Nun liegt die Beweislast für die Sicherheit der Produkte nicht mehr bei den HerstellerInnen, sondern bleibt bei Behörden und Umweltverbänden. Auch das ursprüngliche Vorhaben, risikoreiche Chemikalien nur dann zuzulassen, wenn keine sicheren Alternativen existieren, wurde fallen gelassen. Lediglich das Ziel, 30000 häufig verwendete Substanzen erstmals auf Gesundheitsrisiken hin zu untersuchen, bleibt bestehen.

Seit den Siebzigerjahren dokumentiert die Coordination gegen Bayer-Gefahren e.V. Missstände, die von dem Chemie- und Pharmamulti Bayer ausgehen. Denn mit dem Namen Bayer verbinden sich nicht nur Aspirin und Fußball, sondern auch die verschiedensten Probleme und Gefahren: hochtoxische Pestizide, unbrauchbare Medikamente, Gentechnik, risikoreiche Produktionsbedingungen in Entwicklungsländern, die IG-Farben-Geschichte im Dritten Reich, Aids-verseuchte Bluterpräparate, Verschmutzung von Luft und Wasser und vieles mehr.

Bayer ist Mitglied in Hunderten von Lobbyvereinigungen, die starken Einfluss auf die Politik ausüben. Besonders groß ist der Einfluss in Brüssel: Immer wieder werden Gesetze wie die EU-Chemieverordnung verabschiedet, die von WirtschaftsvertreterInnen vorformuliert wurden.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.cbgnetwork.org zu finden.

Uwe Friedrich, Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG), erläutert die Forderungen der Kritischen Bayer-Aktionäre und der Coordination gegen Bayer-Gefahren zum EU-Chemikaliengesetz und berichtet über die Arbeit des konzernkritischen Netzwerks.

Den Flyer gibt es auch im pdf-Format.

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Netzseiten der Alternativen Liste, zuletzt aktualisiert am 17.03.2003. Kontakt: AL-Plenum@uni-koeln.de