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Ergebnis der Wahlen zum StudentInnenparlament 1999/2000

Presseerklärung Olaf Bartz


Hier das Ergebnis der SP-Wahlen an der Uni Köln - kein formelles Endergebnis zwar, da die letztgültige Einzelstimmenauszählung auch um halb sechs Uhr morgens bei Abbau der Mikrofonanlage noch nicht beendet war - aber Veränderungen gegenüber dem hier präsentierten Ergebnis nach Urnenauszählung sind sehr sehr unwahrscheinlich. Also:

Alternative Liste (AL) 12 (Vorjahr: 8)

Jusos 10 (4)

Linksruck 0 (nicht kand.)

Rosa Liste 2 (3)

Lust 4 (10)

"Unabhängige" 15 (13)

Liberale HSG 1 (3)

RCDS 7 (6)

Grüne nicht kand. (3)

magnet nicht kand. (1)

Insgesamt also 51 Sitze.

Zur Interpretation: Seit einem halben Jahr befindet sich ein unpolitisch-rechter AStA im Amt, der von RCDS, Lust, Unabs und LHG gestützt wird. Dieses AStA-Lager stürzte von 33 auf 27 Sitze ab. Die linke Opposition verbesserte sich demgegenüber von 15 (AL, Grüne, Jusos) auf 22 Sitze (AL, Jusos). (Die schwullesbische Rosa Liste steht irgendwo dazwischen).

Dies ist für die Linken an der Uni Köln ein exzellentes Ergebnis, da Sitzschwankungen in diesem Umfang hier nur selten geschehen. Weiterhin zeigte sich erneut, dass sich eine Unterstützung des Rechtslagers aus Unabs/RCDS/LHG durch andere Gruppen für selbige nicht auszahlt: Die sich als FachschafterInnenliste bezeichnende Gruppe "Lust" hatte den Rechts-AStA im Sommer dieses Jahres durch ihren Schwenk erst möglich gemacht - im Ergebnis verlor sie fast 90% ihrer KandidatInnen und 60% ihrer SP-Sitze.

Zum Ergebnis der Jusos ist zweierlei anzumerken: Erstens führte sie ihren Wahlkampf neben üblichem Populismus ;-) mit klar links positionierten Aussagen (es sind momentan also keine SchröderianerInnen ;-), zweitens gewann sie in den vergangenen Jahren an die "Lust" verlorenes Terrain komplett zurück. (Aus mir nicht ganz erklärlichen Gründen ist es seit Jahren so, dass Lust und Jusos addiert stets auf fast die selbe Sitzzahl kommen...).

Schliesslich kann auch die AL mehr als zufrieden sein: eine linksundogmatische Gruppe kann auch mit Positionen wie der Gegnerschaft zum NATO-Krieg gegen Jugoslawien, mit der Beteiligung an Protestaktivitäten zu EU- und WWG-Gipfel etc.pp. Erfolge an der Wahlurne erzielen (Bildungspolitik, Service usw. gibt's natürlich auch :-) - selbst an einer strukturell konservativen Uni wie derjenigen in Köln (viele BWLer & Juristen...)

In Sachen AStA-Bildung wird wohl entscheidend sein, ob und inwieweit Unabs/RCDS/LHG/Lust eine feste Zusammenarbeit herzustellen willens und in der Lage sind. Ebenfalls ist das Verhalten der Rosa Liste von Interesse. Das alles könnte noch recht spannend werden, dürfte sich aber nach Kölner Tradition noch einige Zeit hinziehen.

Gleichzeitig mit der SP-Wahl fand eine Befragung zum Semesterticket statt. Das Resultat lag noch nicht exakt vor, aber die Zustimmung lag nach bekanntgegebenen Einzelergebnissen etwa bei 95% plus X.

Die Wahlbeteiligung dürfte im Bereich von 17-18 Prozent liegen (Vorjahr: 13,3%, die Steigerung ist sicher im wesentlichen der Semesterticketbefragung geschuldet).

Olaf Bartz(AL Uni Köln)
4. Dezember 1999

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Netzseiten der Alternativen Liste, zuletzt aktualisiert am 17.03.2003. Kontakt: AL-Plenum@uni-koeln.de