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Frühjahr-Sommer 2011
Übern Guttenberg stolpern?Seit dem Fälschungs-Skandal der eigentlich erst wieder die Misere der deutschen Bildungslandschaft offenbarte ist das Wort "Guttenberg" wie ein Begriff für Plagiate, denn weniger als Name, in aller Munde.Wenig verwunderlich ist, daß im Anschluß daran mehrere weitere erfolgreiche Betrugsfälle und Bestechungsversuche (jaja, "Korruption" in den Unis) laut wurden. Ob damit der gute Ruf der deutschen Unis oder des Wissenschaftsstandorts gerettet werden soll(te) oder ob es um ein parlamentspolitisches Gerangel geht, kann hier fast wieder einmal gleich sein, betrachtet Mensch die Vorgänge in der Wissenschaftspolitik seit den siebziger Jahren (1970er) sehr viel genauer - als es in Talkshows der Fall ist. Zum Thema "Guttenberg" und sein Doktortitel (häufig irrigerweise gleichgesetzt mit seriöser Wissenschaft) ist nämlich ein guter, wissenschaftskritischer, Artikel im Astainfo - Nr. 20, im April 2011 - des AStA der Technischen Uni (TU) Berlin erschienen.
Angefangen hat alles mit einer Rezension der Guttenberg-Dissertation „Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU“ (2009) in der Zeitschrift „Kritische Justiz“ (www.kj.nomos.de) durch den Bremer Jura-Prof. Andreas Fischer-Lescano. Als inhaltlich schwach (Guttenberg bleibe „weit hinter der wissenschaftlichen Diskussion zurück (...) ohne Erkenntnisge winn“) beurteilte er die Arbeit und fand neun Stellen, die von an- deren AutorInnen stammen und nicht als solche gekennzeichnet sind. Während für ihn die Sache erledigt war, folgten nun hunderte unterschiedlich motivierte WebsucherInnen, die dem mittlerweile zurückgetretenen Bundesverteidigungsministers nachweisen wollten, dass seine Dissertation in großen Teilen kopiert ist. Oliver Lepsius, Staatsrechtsprofessor an der Uni Bayreuth, wo Guttenberg die Dissertation verfasst hatte, gab dem Minister letztlich den Rest. Der Idealtypus eines Fachbetriebsprofessors (nach Max Webers „Wissenschaft als Beruf“ 1922) in Gestalt eines uncharismatischen Staatsrechtlers äußerte „rein zu Sache“ die an Universitäten verlorengegangengeglaubte schlichte Wahrheit: „Es ist Betrug, Guttenberg ist ein Betrüger.“ Und, der Satz, der Guttenberg bewog sein Amt niederzulegen: „Wenn er in diesem Fall nicht wusste was er tut, weiß er es denn in anderen Fällen?“ Die gigantische Verbreitung dieser Wahrheit erfolgte nicht in Fachzeitschriften, sondern passend zur Emotionalität des Ausspruchs, über Youtube. Die Welle ehrlicher Empörung in der akademischen Landschaft sorgte für den Rücktritt Guttenbergs. Keine Anti-Kriegsbewegung hat das jemals geschafft. Nicht falsch verstehen, wenn ein Verteidigungs/Kriegsminister zurücktreten muss ist das immer erfreulich. Gleichzeitig macht uns der Grund stutzig. Die (Bildungs)Elite verteidigt sich 63584 BürgerInnen haben den Offenen Brief der Doktoranden unterschrieben. Gewarnt wird darin vor dem Untergang des „akademischen Ehrenworts“, der mit der mutmaßlichen Verhöhnung „aller, die auf ehrliche Art und Weise versuchen, ihren Teil zum wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen.“ durch die Bundesregierung einhergeht. Wenn sich viele einig sind, muss irgendwas inhaltlich verkürzt sein. Wir fragen uns, warum plötzlich die Beachtung und Einhaltung bürgerliche Werte und Regeln allseits verteidigt wird. Es ist die Statuspanik der AkademikerInnen, die noch so prekarisiert, ihre, zumindest theoretisch gehobene Stellung gegenüber den Nicht-AkademikerInnen verteidigen wollen. Welche Doktorarbeiten und welche Noten sind denn schon „ehrlich“ erworben? Jahr um Jahr werden Fälle von Titelbetrug aufgedeckt, Professoren erweisen sich als käuflich, sexuelle Dienste werden mehr oder weniger offen für gute Abschlüsse verlangt, ein gefälliges Äußeres, Strebsamkeit, die Nationalität und die Spenden der Eltern sorgen schon in der Schule für gute Noten. Wenn das Elternhaus stimmt, wird der Nachwuchsweitaus eher als hochbegabt eingestuft als die Kinder jener Versehrten, die von der „Supernanny“ vorgeführt werden. Das Bildungssystem wird seit Jahrzehnten zu einem Elitenförderungssystem umgebaut – und diese Elite pocht nun auf ihre Rechte auch als solche anerkannt zu werden. Es sind die Privilegierten dieses Systems, die allen ernstes Glauben sie säßen aus purem Fleiß an ihren Schreibtischen, statt als Facharbeiter sich den Rücken krumm zu machen. Das Beharren auf „die ehrliche Art und Weise“, hilft ein System zu stützen, in dem der akademische Titel kulturelles Kapital mit sich bringt, nicht aber „wissenschaftlichen Fortschritt“ und schon gar nicht den Fortschritt im Sinne der Aufklärung. Indem man die „Hochstapler“ (Sigmar Gabriel) und „Mogelpeter“ (Arnulf Baring) nun anprangert, fordert man zugleich Exzellenzinitiativen und Elitendenken. Das Bildungssystem müsste kritisiert werden, statt es zu verteidigen Die Beschwörung der Tugenden reduziert Wissenschaft auf korrektes Zitieren und Ehrlichkeit, Promovieren auf harte und mühselige Arbeit. Der Erkenntnisgewinn wird diffus als „Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung“ aufgeführt, aber nicht präzisiert. Im Rahmen von Drittmittelanträgen wird die Anforderung an die Wissenschaft eher deutlich: konkrete Ratschläge, Anwendungsbezüge und Handwerkstechniken, am besten unmittelbar ökonomisierbares Wissen sollen produziert werden. Das Ideal der Wissenschaft als Ort selbstbestimmter Forschung, in ihren besten Momenten der Wahrheit verpflichtet, war zwar stets prekär und immer auch Ideologie. Doch je mehr die Universitäten als Wirtschaftsunternehmen funktionieren sollen, umso weniger erwünscht scheint dieser Anspruch. Die Umstrukturierung der Studiengänge, das aus dem Gleichgewicht geratene Verhältnis von Forschung und Lehre, die immer prekäreren universitären Arbeitsbedingungen zeugen davon, dass Sachhaltiges immer mehr angeblichen Sachzwängen geopfert wird. Während diese Entwicklungen weitgehend von Protesten unbehelligt bleiben, lässt die Beschwörung von Ehrlichkeit und Anstand zehntausende Promovierende und WissenschaftlerInnen zusammenstehen. Dabei wäre die öffentliche Diskussion um das Verhältnis von Politik und Wissenschaft, eine Gelegenheit, sich jenseits von Verwertbarkeit und richtigen Handwerkstechniken über Inhalte zu verständigen. Denn der „Erkenntnisgewinn“ der Wissenschaft, wenn er denn überhaupt mal im progressiven Sinne stattfinden kann, mündet viel zu selten in politischer Handlung und Gestaltung. Wissenschaft und Politik: Zwei getrennte Sphären? Die Gelehrten mögen sich aus der Politik heraus halten, ist ein Credo, dass auch bei Max Weber und seinem Werturteilspostulat historische Wurzeln hat. Der Wissenschaft obliegt die Anhäufung der Fakten - der Politik, die Bewertung. Der CDU-Politiker Franz Josef Strauß drückte es in den fünfziger Jahren so aus „Otto Hahn ist ein alter Trottel, der die Tränen nicht halten und nachts nicht schlafen kann, wenn er an Hiroshima denkt.“ Der Atomphysiker Hahn hatte 1957 in der „Göttinger Erklärung“ vor der Aufrüstung der BRD mit Atomwaffen gewarnt und damit sein Werturteil ungefragt abgegeben. Ob bei Atomenergie oder Klimawandel ist die Wissenschaft zwar für den Fortschritt zuständig, doch in welche Richtung dieser gehen soll, entscheiden die po- litisch und ökonomisch Mächtigen. Universitäten sind somit bloße Unternehmen zur Bereitstellung von Personal für Staat, Mili- tär und Wirtschaft. Die Vereinheitlichung der Studiengänge und Abschlüsse, sowie die ökonomische Durchdringung der Univer- sitäten folgen schlicht der Deckung des geforderten Bedarfs an Forschungs- und Fachkräfteoutput. Dr. Oetker, Dr. Sommer, Dr. Motte, Dr. Seltsam – was wären wir Herrschaften ohne unsere Titel. Ja, die Bildung und der akademische Titel adeln uns Akademi- kerInnen, täuschen uns aber gleichzeitig über den Mangel an po- litischem Einfluss hinweg. Der Ort für kritisches Denken ist und war, zumindest hierzulande, nie die Universität. Es ist kein Zu- fall dass nach der humboldtschen Reform der Universitäten im 19. Jahrhundert die linken Hegelianer Marx, Feuerbach und Ruge aus den Universitäten ausgeschlossen wurden und sich, wie auch Darwin und Nietzsche, nicht dem akademischen Betrieb und sei- ner politischen Steuerung unterwarfen, sondern die Forschungen in ihrer, aufgrund ihrer finanziellen Stellung sehr akzeptablen, Stu- be verrichteten. Das Relikt des Dr.-Titels passt nicht in diese Zeit Besonderer Reichtum bedarf mitunter besondere Rechtfer- tigung: eine standesgemäße akademische Qualifikation gehört dazu, glaubt Guttenberg und bekanntlich viele Doktoranden, die sich gerade empören. Doch es geht auch anders. Bild-Chefre- dakteur Kai Diekmann hat sein Studium abgebrochen, unzähli- ge Vorstandschefs in DAX-Unternehmen tragen keinen Doktor- titel zur Zierde. Mangelndes akademisches Durchhaltevermögen ist das Abzeichen für ökonomischen Erfolg. Warum schaffen wir den Doktor-Titel nicht einfach ab? Für die Karriere braucht man ihn ohnehin nicht. Das Dr. auf den Visitenkarten zeigt nur noch Milieuzugehörigkeit an. Der niedergelassene Arzt verdient auch ohne den Titel. Dabei ist gerade für MedizinerInnen dieses Re- likt der Standestradition meist mit dem wissenschaftlichen Auf- wand einer Bachelorarbeit zu erlangen. Woher kommt dieser Ver- lust der Titel-Autorität? Allzu tiefgründiges Wissen ist in der Wissensgesellschaft pa- radoxerweise eher Hindernis. Es zählen Flexibilität und Wendig- keit. Der Soziologe Richard Sennet beschreibt es so „Organisa- tionen, in denen Inhalte sich ständig ändern, erfordern mobile Problemlösungsfähigkeiten. Das Bestreben sich sehr intensiv mit einem Problem zu beschäftigen, wäre dysfunktional, da Projekte ebenso abrupt enden, wie sie beginnen.“ Der Bachelor als Re- gelabschluss ist Ergebnis dieser Projektifizierung und der kurzen Produktionszyklen: griffige Formeln, kurze Merksätze, etablierte Methoden mit erwartbaren Ergebnissen - alles andere, wie das Lesen von Klassikern, wirkt wie antiquierter Bildungsfetisch. Die aktuelle Limitierung des Geistes steht im Gegensatz zum Dr.-Ti- tel, der im 13. Jahrhundert in Bologna (ausgerechnet!) erfunden wurde, um einen elitären Zirkel von Universalgelehrten zu kenn- zeichnen. Die Bildungsexpansion der 1970er Jahre führte nicht nur zu gewisser Chancengleicheit, sondern auch zu einer Ent- wertung des Titels durch Massengebrauch. Die Promotionsab- schlüsse haben sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt (2009 waren es 25.000). Nirgends wollen mehr den Titel als hierzulande, obwohl er eine schwindende Rolle in der gesellschaftlichen An- erkennung spielt. Plagiate mögen Betrug sein, doch was bringen Dissertationen, die endlos, aber korrekt nachgewiesene Zitate aneinanderreihen? Warum sollten Doktorarbeiten dem Eigensinn der Originalität Tribut zollen, wenn der Wissenschaftsbetrieb auf Veröffentlichungsanzahl und Impact-Faktoren (wie oft wird mein Beitrag zitiert) beruht? Das Wiederkäuen von alten Thesen und Ergebnissen in immer neuem Gewand ist reine Output-Optimie- rung. Das Plagiat ist der Offenbarungseid jener Uni, die sich der Industrie längst angeglichen hat. Der Doktortitel ist ein Kulturgut; ein Denkmal für die Autonomie des Geistes, die trotz ihrer Unwahrheit einen Funken Utopie be- reithält. Dieses Denkmal ist anachronistisch, weist aber auf eine Zeit, die verloren ist und auf deren Suche sich zu begeben offen- bar nicht mehr lohnt. Den einzigen Sinn findet der Doktortitel heutzutage allerdings noch im Personalausweis, der unter den strengen Augen der Ord- nungshüter in der Polizeikontrolle Geltung entfaltet: „Fahren sie mal, Herr Doktor, ihr Patient wartet sicher schon.“ Für mehr „gesellschaftlichen Fortschritt“ im Gegensinn zu ökono- mischen und politisch opportunen Sachzwängen! Duddy Kravitz Abgeschrieben vom: AStA-Info Nr. 20, April 2011, AStA TU Berlin http://asta.tu-berlin.de/referate/offentlichkeit/astainfo-online/ai_april11_web.pdf Back to AL BilPolEmancipate today
Um Studiengebühren gewaltsam durchzusetzen und (studentische) Proteste im Keim zu ersticken, ruft der von Oben gekrönte Rektor Freimuth, so oft er kann die Polizei auf den Campus und in die Uni. Denn nur mit seiner Erlaubnis darf diese auf dem Unigelände und innerhalb der Räumlichkeiten (ohne "Gefahr im Verzug", oder gezielte Verfolgung) tätig werden. Es wurde und wird willkürlich mit Hausverboten und Strafanzeigen gedroht, wie z.B. gegen die AulabesetzerInnen beim Bildungsstreik 2009 im Hauptgebäude. Durch computergestützte Seminareinwahlsysteme (UK-Online, heute KLIPS) und digitale Kameras auf dem Campus wird die virtuelle kapitalistische Kontrolle bestärkt und ausgebaut. Die Studierenden und Angestellten der Uni werden so an rundum Überwachung gewöhnt. Das passt zum diktatorischen Wahn, frei nach dem strammen innenministeriellen Vorreiter Schäuble, jedes Handy und jeden PC kontrollieren wollen zu können. Wir wollen dagegen eine lebendige Uni und keine Benimmanstalt. Knäste und Psychatrien abschaffen, zu Baulücken oder AZ's! "Freiheit statt Angst".
Gegen den "Muff von tausend Jahren"! Raus aus dem StuPa - rein in die APODie AL hat absichtlich nicht mehr zu den Studierendenparlamentswahlen und für den AStA 2010-2011 kandidiert und erklärt Euch hier warum:Stellungnahme der AL(PDF) Aber die AL lebt und macht weiter, anders als bisher. Text: "AL_Ien die Wiedergeburt" (PDF)Was im Studierendenparlament zur Zeit der AL noch abging kannst Du hier nachlesen (html).
Glaube nicht an UFOs. PDF der AL zu den gescheiterten Koalitionsverhandlungen 2010 (für einen basisdemokratischeren AStA), mit maßgeblicher Verhinderung durch die sog. UFO (Ex-"LiLi"+"Lust" Uni Köln) unter Mitschuld der Grünen Hochschulgruppe Campusgrün (jetzt im rot-grünen AStA 2011). Übern Guttenberg stolpern?Zum Thema "Guttenberg" und die Wissenschaft ist ein guter, wissenschaftskritischer, Artikel im Astainfo - Nr. 20, im April 2011 - des AStA der Technischen Uni (TU) Berlin erschienen.
"AStA Info Nr. 20 (April 2011): [Senator] Zöllners [(Berlin)] Vision einer Hochschule | Steigende Studierendenzahlen | Suizide an der TU | Rechtsschutz: Festung Universität | Wer betreut eigentlich die Kinder? | Interview: Studenten[*]verbindungen | Norbert Bolz bei "Schall und Rauch" | Rechte Umtriebe im Franz-Fischer-Bau | Wissenschaftslandschaft: Das Delikt eines Kavaliers, kann nur ein Kavaliersdelikt sein. | Anwesenheitspflichten | Interview: Liegt es an den Frauen? | Üni-Ei – Plattform zum Aktiv werden. | Soziologiekongress | VWL Aktuell - Der Sarrazin Coup | TU-Drohnen im Einsatz gegen Demos | Mit Kreuzworträtsel usw. " (http://asta.tu-berlin.de/referate/offentlichkeit/astainfo-online) Alte Seite:
Bericht von der Bildungsstreik-Demo in Köln am 22.4.2010
Vom Anarchosyndikat Köln-Bonn auf http://anarchosyndikalismus.blogsport.de/ und auf Indynormalo.de +++ Ältere Indypendend-Media-Berichte zu BS-Aktionen:
Januar 2010 Berichte mit Fotos von der Demo in FFM: Presse AK des Protestplenums Frankfurt (Indymedia 31.01.2010) und Unidemo Frankfurt (von "saul" 30.01.2010 ebenfalls auf Indy) 30.01.2010 - Unser Leben in unsere Hände Die (Uni-)Welt gehört uns AllenAufruf zur Demo am 30.1.2010 in Frankfurt am Main (FFM), 14Uhr Bockenheimer Warte
Gemeinsame Reise nach FFM und zurück mit dem Bildungsstreik Bündnis Köln
Alles für Alle - und zwar sofort - Für die soziale Revolution!Unser Leben in unsere Hände - Flyer der AL, mit dem Aufruf zum Aktionstag 30.01.2010Latest News, Informationen aus FFM: FFM: Bundesweite Demo „Die Uni gehört allen“ (https://linksunten.indymedia.org/de/node/16312) Bildungsstreik Frankfurt a.M. (http://bildungsstreik-ffm.de/cms/) Mitfahrzentrale nach Frankfurt (http://unserebildung.de/wiki/Mitfahrzentrale_nach_Frankfurt) Indymedia, Last Update vor der Demo, EA-Nummer, etc.: FFM: Uni im Ausnahmezustand *last update Zum kritischen Lesen: "Die Studierendenrevolte im Jahr 2009" (pdf) von Prof. Heinz Gess (Bielefeld). "Hurra, hurra, die [Uni] brennt...!"(Zitat: Bekannter NDW-Song "Die Schule brennt")Los gings mit dem neuen "Bildungsstreik" (BS) 2009 als u.a. der Haupthörsaal der Uni Wien von ihren Studis besetzt wurde und die sozialen Kämpfe sich selbst in der LMU (München) und dem "deutschen Hinterland" niederschlugen. Kulminationspunkt 2009 war sicher (wieder) der Schlagabtausch in FFM (Frankfurt), als es um die Mensa-Besetzung ging. Das löste eine Welle der Solidarität, vor allem in der BRD, aus. In Berlin, Hamburg, Göttingen, Freiburg, Münster, Bielefeld, Köln, Bonn und dem gesamten Ruhrgebiet, aber auch den sog. Neuen Bundesländern wurden Räume, u.a. repräsentative Hörsääle (von Hochschulen und Schulen - Aulas) besetzt und (nicht nur) ein neues Bildungssystem gefordert. Solidarisiert wurde sich außerdem auch mit sozialen Kämpfen weltweit (in Frankreich, Griechenland und Ländern des Trikont). Vorrangiges Ziel der sog. Studierendenproteste ist und blieb aber bislang (vordergründig) die sog. Freie Bildung. Differenzierte Ansichten und Forderungen wurden im Laufe der bundesweiten Streik- und Demowellen, z.T. leider nicht fortlaufend diskutiert. In Köln wurde dies von der AL und einzelnen Kräften immer wieder Anstoßweise versucht. Die Orientierung am emanzipatorischen und antikapitalistischen Kern der Sache fällt vielen BS-Orgas und Gruppen aber leider oft schwer, denn zu leicht wirken "Zuckerbrot und Peitsche" der Herrschenden und lassen die Stimmung ins reformistische oder gar reaktionäre Millieu kippen. Die Bewegung in ihrer intuitiven Eigendynamik der Selbstbefreiung konnte das aber bis jetzt nicht - en gros - bremsen. Wir wollen die Protestwelle - nach wie vor - niemals zum brechen oder zur Umkehr bringen (auch wenn das konservative Kräfte, wie der RCDS, die Unabs oder die LHG und z.T. auch die hier sog. Lust) immer wieder versuchen/versucht haben), sondern weiter stärker und - mit kritischen Inputs unterfüttert - größer werden lassen. Unterstützt daher mit uns kritisch die Bewegung im Kampf für Kritische / Emanzipatorische Bildung und die Befreiung der Menschen aus Unterdrückung und Ausbeutung. Zum BS 2009 siehe: www.unibrennt.at, www.unibrennt.de, www.bildungsstreik.net Immer wieder Aktuell dazu, siehe auch: Das Unijournal der Universität
zu Köln AG (2007 bzw. 1997 oder war es doch eher 2017?) Geschichte des Widerstands an der Uni Köln von und mit der ALFür die Recherche, zum Suchen und Weiterlesen:Archiv 2009Archiv 2008Archiv 2007Archiv 2006In Memory das Besetzungsvideo 2006 aus dem Rektorat der Uni Köln: Bildungspolitisches-Hochschulpolitisches Archiv der AL
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Links und Empfehlungen: School Is Open Kritische Bildung, Vorträge, Seminare, Tutorien und Exkursionen des StAVV an der Hum.F.:
Ringvorlesung
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SIO-Veranstaltungskalender
Wo bitte gehts zur Integration? Der Eltern Ratgeber für NRW
Broschüre zum Thema Integration - "Weltmacht" - "Bertelsmann: Treiber der Kultur eines strategischen Denkens" (U.a. besprochen im Rahmen der, nicht mehr aktiven; "Freien Uni Köln", 2007) Weitere beispielhafte Texte von D.H., z.B. hier zum militärischen Sonderforschungsbereich - "SFB 700": - "Die Knarre in der einen Hand, den Bleistift in der anderen. - Forschen für die neuen Kriege..." - "SFB 700 - ein neokoloniales Projekt?" - "Die Krise, SFB 700 und die NATO" (pdf) Andere Texte der Materialien.org (Wir müssen nicht alle Einschätzungen oder Meinungen der VerfasserInnen teilen um diesen Link hier zu setzen.) D.H.: Cluster - Die neue Etappe des Kapitalismus
Infos ueber die Hintergruende der Umstrukturierung des Bildungssystems (das CHE) und Materialien gegen Bertelsmann:
Die Bildungsstreikzeitung direkt als PDF-Runterladen Astawatch.uni-koeln.de: Der
Die Clean Clothes Campaign
Unser humorvolles Quiz
Wer-Wird-Revolutionaer.de
AK Vorrat
Kampagne zur Einstellung der 129a Verfahren
Anti-G8-WWG
www.GipfelSoli.org
"Bundeswehr - Wegtreten"
Labournet Internationales CocaCola
Der koelner Infoladen - die LC36
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Internetseiten der Alternativen Liste - AL - an der Uni Köln
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