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Was will die AL an der Hochschule z.B. in Sachen Bildungspolitik und Feminismus?
Nach wie vor - weil doch leider immer wieder... - zutreffend aktueller Text dazu aus dem Jahre 1998, erschienen in der AL-Wahlzeitung '89/'99.
Wenn Ihr mehr darueber von uns sucht, sucht in unseren (alten) Infoseiten ..al.uni-koeln.de/info/nr/usw... oder benutzt eine gezielte Suchfunktion der Metasuchmaschinen mit unserer URL als erstes im Suchfeld und dann als zweites das gesuchte Wort, Begriffe, etc., z.B.: Emanzipation: Hier ein Bsp., wie das geht, bei Metacrawler.de. Mit mehr Wortdetails und Verknuepfungen wird die Suche genauer. Hinweise zur Benutzung von Suchmaschinen findet Ihr z.B. hier (bei phil.uni-passau.de).
"Bread and Roses"
Auszug aus unserem Welcome-Flyer:
Waehrend des Hochschulstudiums werden die geschlechtsspezifischen Bildungsbiographien
umgekehrt: Frauen haben im Durchschnitt die besseren Abiturnoten - und am Ende des Studiums die schlechteren Abschluesse und niedriger bezahlten Jobs. Die patriarchalen Ausgren-
zungsmethoden funktionieren wie eh und je. Ob nun der Papst, AntifeministInnen wie Eva Herman oder der ganz gewoehnliche Prof an der
Uni: Weiblichkeit wird als Mutterschaft oder als Defizit definiert! "Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht" - dieser Satz nach Simone de Beauvoir deckte die biologistisch begruendete Zuordnung von bestimmten Eigenschaften zu
Frauen auf. Er bleibt der Ausgangspunkt, um fuer umfassende Gleichberechtigung zu streiten. Wir wollen, dass alle Menschen sich frei von
patriarchalen oder stereotypen Zuschreibungen und sexuellen Normierungen entfalten koennen!
Hilfe? Kontakte in Köln?
Kontaktadressen für Frauen in Köln:
- Lila in Köln (http://www.lila-in-koeln.de/)
- Medica Mondiale Köln (https://sslsites.de/www.medicamondiale.org/meta-navigation/kontakt/kontaktdaten/?size=)
- Autonomes Frauenhaus Köln (http://www.frauenhaus-koeln.de/)
- Frauenreferat des StAVV, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln
- Autonomes Frauen- und Lesbenreferat an der Uni Köln, c/o AStA Uni Köln, Universitätsstr. 16, 50937 Köln, http://www.frauenreferat-koeln.de/
- Frauencafe im NFH Kalk: "Jeden ersten Montag im Monat findet im Frauenzimmer das Frauen-Café zum Kennenlernen und Organisieren statt.
Wir freuen uns über zahlreiches Kommen und Mitbringsel wie Kleinigkeiten zum Essen und/oder Getränke.
Ort: Naturfreundehaus Kalk" (Quelle: www.plotter-koeln.tk)
+ Kontaktadressen für LesBiSchwuTransInterAntiAsexuelle Menschen in Köln (http://www.gaystation.info/out/?/out/laender/nordrhein_westfalen.html)
- Links vom Kingdom of Cologne (http://www.kingdom-of-cologne.de/seiten/links.html)
- Bundesweite News vom Ladyfest (http://www.copyriot.com/ladyfest/docs/news.htm)
- Cafe Queeria im AZ Köln: "Treffen: Jeden Montag, außer dem 1. im Monat um 19 Uhr (AZ Köln, Wiersbergstr. 44, Kalk) Kontakt: Dort oder über cafequeeria[at]ttfb.org"
- Gruppe Queergestellt, www.queergestellt.de, c/o LC36, Infoladen Köln, Ludolf-Camphausen-Str. 36, Ecke Hans-Böckler-Platz.
Streitschrift gegen Sexismus
Empfehlung: Die AS.ISM
vom AntiSexismusBuendnisBerlin - ASBB
Regelmaeszige Queer-(LadyFest)-Veranstaltungsreihe in Koeln. "Geschlechtergerechte Kultur".
Lese-Tipps; Texte des RefRat der HU Berlin: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen?!
Die Frauenbibliothek an der HumF
Kleine Sammlung ausgewählter Werke emanzipatorischer Literatur
Im Parterre (dem Keller) der HWF (ehem. EWF/EZW) befindet sich neben dem Café Chaos, in einem anderen Raum, auch das alte Archiv des Frauen- und Lesben- (sowie Transgender-) Referates des StAVV (früher BAVV).
Die kleine ehem. "Frauenbib.". Darin finden sich nicht nur einschlägige Werke der sog. Frauenliteratur, sondern durchaus verschiedene politische Bücher.
Ein Blick lohnt sich. Wenn Ihr am Frauenreferat interessiert seid fragt einfach im StAVV (Büro), Raum 10, z.B. Mittwochs beim allgemeinen Plenum um 12Uhr, an.
Eine Neubelebung dieser selbstorganisierten kleinen Bib. ist unter den StudentInnen des StAVV diskutiert und kann einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung aller StudentInnen leisten.
Welche/wer möchte sich daran beteiligen? Meldet Euch per E-Mail beim "stavv[at]gmx[punkt]de".
"Vergewaltiger wir kriegen Euch"
Siehe Text auf der Internetseite von No-Racism.net
Ein Klassiker: der Bierdeckel, auch in "linken Kneipen"

Gendergerechte Sprache
Eine Information der Gleichstellungsbeauftragten der FH Köln (Süd) zur emanzipatorischen Errungenschaft (von Werten und Würde), der Gleichberechtigung in der Sprache und Schrift:
PDF-Dokument zum Download (http://www.gleichstellung.fh-koeln.de/imperia/md/content/gleichstellungsbuero/gendergerechte_sprache.pdf)
08.03.2009
Veranstaltung zum Weltfrauenkampftag:
Feminismus heute und morgen - und zwar mit Euch!
Nur für Frauen.
* 12-13h großes Sonntagsbrunch
* 13-15h Vortrag mit Diskussion von Prof. Dr. Christina Thürmer Rohr (Autorin) nach der Methode "World-Café".
Ort: BürgerInnenhaus "MüTZe", Berliner Str. 77, 51063 Kölln-Mülheim
Anfahrt: KVB Linie 4 oder Busse 151/152, Haltestelle Von-Sparr-Str., Fahrradabstellmöglichkeiten vor dem Haus, Parkplätze in unmittelbarer Nähe am Kulturbunker vorhanden.
Veranstalterin: Lila in Köln, Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen
Gewalt an Frauen und Mädchen (www.lila-in-koeln.de)
15. bis 19. Dezember 2008
Wahlwoche an der Uni Koeln
Waehlt die AL ins Stupa und den AStA. Nur wir fordern die unbedingte und sofortige Gleichstellung; Gleichberechtigung von Frauen, Maennern und Transgendern, jeder Sexualitaet, sowie die bevorzugte Positionierung von Frauen zur Abschaffung des Patriarchats.
Gegen die konservative Festlegung des Geschlechts und biologistische Rollenzuschreibungen, fuer die offensive politologische Auseinandersetzung mit dem sozialen Geschlecht und den Reproduktionsmechanismen im Kapitalismus und darueber hinaus.
Unsere Empfehlung zur Lektuere: Die Texte und Buecher der Soziologin Frigga Haug (html).
AnsprechpartnerInnen der AL findet Ihr u.a. beim Feminismus-, Frauen- und Lesbenreferat des StAVV an der Humf, Kontakt: stavv(at)gmx(.)de
"Reclaim the night" am 21.11.2008 in Koeln
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen organisiert das Koelner
Buendnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt "Lila in Koeln" eine Demo durch
die Koelner Innenstadt.
Wir dokumentieren dazu hier den Aufruf (Link) als pdf-Datei.
Alle Frauen und Maedchen sind aufgerufen, sich anzuschlieszen.
Weitere Infos unter www.lila-in-koeln.de
09.06.2008:
300 Menschen auf Frauendemo in Nippes (KSTA)
Kontakt zu den Frauen: "trillerpfeifen[at]yahoo[.]de"
Vergewaltigung? Was tun!

Aufgrund von aktuellen Vorfaellen, sexuellen Uebergriffen, Miszhandlungen an der Uni und Vergewaltigungen in Nippes, Ehrenfeld und an der Mensa, Zuelpicher-Str. dokumentieren wir hier die Broschuere, "Vergewaltigung, was tun?" (pdf)
des Frauen-Notrufs-Koeln, Notruf und Beratung fuer vergewaltigte Frauen - Frauen gegen Gewalt e.V.: www.notruf-koeln.de
und rufen mit zur Frauen-Demonstration am Sonntag, dem 08.06.2008 in Nippes auf.
Das Frauenplenum wird die Umstaende und weitere Vorgehensweisen der Frauen am kommenden Dienstag, dem 10.06.08, ab 18Uhr in der ESG besprechen.
Es wird u.a. ein Frauen-Selbstverteidigungskurs angeboten.
Anschlieszend AL-Plenum.
Der StAVV und das Theater "Wilde Mischung" aus Berlin praesentieren:
»Der Schatten der Lawine«
Ein
Theaterstück über Gewalt und Vergewaltigung und unseren
Umgang damit.
Mit
Lilly Walden
Montag,
5. Mai 2008, 16.00 Uhr
Aula
der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HumF), Gronewaldstr. 2
Eintritt
frei; vor Ort Spendensammlung für das Mädchenhaus
Köln/Lobby für Mädchen
6. Dezember 2007
Lesung und Diskussion mit Claudia Pinl zu ausgewaehlten Kapiteln und Inhalten aus ihrem neuen Buch
"Das Biedermeyer-Komplott - Wie neokonservative Deutschland retten wollen"
19:00Uhr, Aula der neuen (alten) Humanwissenschaftlichen Fakultaet (HumF), Gronewaldstr. 2, 50923 Koeln.
Flyer mit Ankuendigung (pdf)
Eva Herman & Co - wie Neokonservative emanzipatorische Werte angreifen
Nur noch rund 25 Prozent aller Haushalte in der BRD besteht laut des Mikrozensus 2005 aus der herkoemmlichen
Konstellation eines verheirateten Paares mit Kind(ern). Die anderen Dreiviertel der Bevoelkerung leben in
mannigfaltigen und teilweise selbst bestimmten Lebensformen, die von der kleinbuergerlichen Familie mit ihren
beengten Rollenzuschreibungen Vater-Mutter-Kind abweichen. Unbeirrt von diesen realen sozialen Veraenderungen
und den Wuenschen vieler Menschen nach einem freieren Leben wollen neokonservative JournalistInnen,
VerfassungsrichterInnen, PaedagogInnen etc. die Erosion der traditionellen Lebensverhaeltnisse aufhalten und zurueck
drehen. Sie sehen insbesondere in emanzipierten Frauen, die dem Rollenzwang entfliehen, die ein eigenstaendiges
Leben fuehren wollen und die sie als "Gebaerverweigerinnen" denunzieren die Ursache fuer die von ihnen
aufgelisteten Uebel: steigende Scheidungsziffern, sinkende Geburtenraten, verwahrloste Kinder und ein Schrumpfen
des "deutschen Volkes".
Das Rettungssystem der Neokonservativen klingt simpel: "Die Frau macht in ihrer Familie Karriere, die nicht Macht,
sondern Freundschaft verheisst, nicht Geld, sondern Glueck bringt" (Paul Kirchhof). Sie und alle anderen
'Normabweichler' sollen gemaess dem Biedermeier-Konzept von Familie, Nationalstolz und Religion gleichgeschaltet
werden.
Werte und Moralvorstellungen sind nicht unveraenderlich und einheitlich. Sie veraendern sich mit der geschichtlichen
Entwicklung der Produktivkraefte und der sozialen Organisation und durch soziale Kaempfe. Ein wesentlicher
Einschnitt in der Geschichte der BRD war z. B. die erfolgreiche Rebellion der APO 1968 gegen den klerikal-
autoritaeren Adenauerstaat und seinen Mief und Muff in Kultur, Lebensperspektiven und Beziehungsformen. Doch
davon wollen Di Fabio, Bueb, Schirrmacher, Meisner, Matussek und Co. nichts hoeren: "Das demokratische Prinzip,
wonach die Regeln des Zusammenlebens von den Betroffenen ... gestaltet werden, somit auch auf politischem Weg
veraenderbar sind ... spielt in neokonservativen Zusammenhaengen keine Rolle" wie Claudia Pinl in ihrem Buch Das
Biedermeier-Komplott auf S. 41 darlegt. Geschweige denn sind sie bereit, die haeuslichen Gewaltverhaeltnisse in
Frage zu stellen, die Bestandteil neokonservativer Lebensentwuerfe sind.
Claudia Pinl, die Koelner feministische Journalistin und Autorin, deckt in ihrem aktuellen Buch Das Biedermeier-
Komplott in einer umfangreichen Medienanalyse die verlogenen Erklaerungsmuster der Neokonservativen auf. Das
Buch hat einige Wellen geschlagen, nicht nur weil es eine fundierte und pointensichere Abrechnung mit dem
reaktionaeren Frauenbild von Eva Herman enthaelt. Es zeigt auf, wie selbstverstaendlich sich aus Rollenbildern aus
dem NS-Faschismus bedient wird und wie eindringlich versucht wird, diese Bilder in der gesellschaftlichen Mitte zu
verankern. Claudia Pinl sieht dagegen einen Grund fuer soziale Krisen in der immer breiter werdenden Kluft zwischen
Arm und Reich und in der durch den Entzug erkaempfter sozialstaatlicher Sicherungen hervorgerufenen
Unsicherheit.
Wir wollen kritisch diskutieren, welche Rolle dieses roll-back-Phaenomen fuer den Feminismus - sprich fuer das
Streben nach Gleichberechtigung von Maennern und Frauen - spielt. Welche Relevanz haben die Kampagnen der
BiedermeierInnen und wie tragen sie zur Aufrechterhaltung der kapitalistischen und patriarchalen Ausbeutungs- und
Herrschaftsverhaeltnisse bei? Wie kann und muss ihnen begegnet werden?
Ankuendigungstext (pdf)
Kurzinfo (pdf)
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Links:
AS.ISM - Streitschrift gegen Sexismus
AS.ISM#3
Vom ASBB - AntiSexismusBuendnisBerlin
Frauen-Notruf-Koeln
Frauenrechte.de - Terre des Femmes - Menschenrechte für die Frau e.V.
Braune Schwestern?
 Feministische Analysen zu Frauen in der extremen Rechten
+++ Frauen in der modernisierten Rechten Szene (Frauennews.de) +++
Wikipedia Artikel zu Sexismus & Riot Grrrls
Kurzgeschichte des §218
bei frauen_at_awo_org
Gottkönig der Leichtgläubigen: Entlarvung des Dalai Lamas und der tibetischen Mythen (von Colin Goldner aus dem Forum Kritische Psychologie)
Die "Clean Clothes Campaign"
 Kampagne fuer die Rechte von TextilarbeiterInnen weltweit
 Einstellung aller 129a Verfahren Abschaffung von 129a&b
Anti-G8/-WWG
Anti-G8-Buendnis Koeln
www.GipfelSoli.org
"Bundeswehr - Wegtreten"
Koelner Initiative gegen die Militarisierung der Gesellschaft
Der Studiengebuehrenboykott AK an der Uni Koeln
Die Freie Uni Koeln (FUK)
Die Kampagne zum Boykott der Coca-Cola-Company Solidaritaet mit den kaempfenden GewerkschafterInnen in Kolumbien und den betroffenen Menschen in Indien und anderswo.
Der koelner "Infoladen" (Die LC36)
 am Bf West Hans-Boeckler-Platz (Wohnen und Leben e.V.)
Phase Zwei
Zeitschrift gegen die Realität
Zwangsdienste abschaffen
http://herrschaftsfrei.blogsport.de/
Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militaer
http://www.kampagne.de/
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