![]() |
Kritische medizinische Forschung - Kritische Studierende
|
|
|
BRD, Pressview
ND, 25.09.2010 ""Politinteressen kontra Patient[Innen]leben" Oliver Moldenhauer ueber die Geberkonferenz des "Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria" in New York am "4. und 5. Oktober":"[...] jetzt [...] holen die Regierungen das Stoppschild heraus. Der vom Globalen Fonds benoetigte Betrag wird hoechstwahrscheinlich nicht zusammen kommen. Erste Ankuendigungen der Geberlaender deuten darauf hin, dass es hoechstens eine kleine Mittelerhoehung geben wird. Frankreich hat eine Anhebung um 20 Prozent angekuendigt, Kanada um 30 Prozent. [...] Der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) dagegen kuendigt Kuerzungen an. In seinem Ministerium gibt es Plaene, die Finanzierung des Fonds ab 2012 komplett einzustellen. [...] Die einzige Begruendung des Entwicklungsministers fuer die geplanten Kuerzungen ist eine Passage im Koalitionsvertrag, nach der deutsche Entwicklungsgelder kuenftig staerker bilateral als multilateral ausgerichtet sein sollen. Das heißt, Hilfe soll direkt von der Bundesregierung finanziert oder durchgefuehrt werden, anstatt Gelder an internationale Institutionen zu geben. Dem Wunsch nach mehr Einflussnahme und der Sichtbarkeit deutscher Hilfe im Ausland, soll ein so erfolgreiches Instrument wie der Fonds geopfert werden. Das [...] gefaehrdet Hunderttausende Menschenleben." in neues-deutschland.de 22.07.2010 "Freiheit oder Transparenz" - KSTAIst das die Frage? Was sind dann Freiheit und Transparenz?Im KSTA ist ein Artikel zur Kritik an den Bayer-Forschungsabkommen mit der Uniklinik der Uni Koeln erschienen in dem wesentliche Kritikpunkte an den Vorgaengen rund um die Freiheit von (Lehre und) Forschung an der Uni Koeln herausgestellt wurden. Zynischerweise wertet der Pressesprecher der Uni Koeln P. Honecker ("Bunker Honni") mit einer kleinen Offenbarung des neoliberalen Begriffs von Wissenschaft den Artikel zusaetzlich auf. So stellt er freimuetig dar welches Verstaendnis die Unileitung (unter dem Hochschulrat mit Bayer selbst im Vorstand, sowie dem Rektorat unter Freimuth und Co) von "Wissenschaftsfreiheit" und dem Begriff der sog. Informationsfreiheit hat. "„Wir teilen die Meinung des Datenschutzbeauftragten nicht und arbeiten an einer juristischen Stellungnahme. Aus unserer Sicht ist die Wissenschaftsfreiheit hoeher einzuschaetzen als die Informationsfreiheit“, sagt Patrick Honecker, Pressesprecher der Koelner Universitaet." Einmal mehr wird damit oeffentlich abgebildet wie undemokratisch die Uni organisiert ist und welche Gewalt hier herrscht. Sehr diplomatisch hat es dagegen der Sprecher der Kritischen MedizinerInnen ausgedrueckt: "„Wir haben ein paar Befuerchtungen und wollen deswegen eine Offenlegung der Vertraege.“ Eine Befuerchtung ist, dass Bayer Studien unterschlagen koennte: „Pharmafirmen neigen ja dazu, dass negative Forschungsergebnisse nicht publiziert werden. Und wenn wir als Universitaet an unserer Fakultaet dazu beitragen, dass so etwas nicht oeffentlich gemacht wird - das wuerde uns auch persoenlich treffen.“ Schließlich gehe es an der Universitaet um akademisches, wissenschaftliches Denken - „und da wollen wir natuerlich auch wissen, wie unabhaengig sind denn die Studien, die da laufen.“ Sven Quilitzsch weiß, dass diese Sorgen natuerlich auch voellig unberechtigt sein koennten - „wobei ich mich dann frage, warum man sich so vehement dagegen wehrt.“" Dem kommt bereits die Aussage von Bayer entgegen: "Darueber macht man sich auch bei Bayer Sorgen: „Bestandteil dieser Vertraege ist essenzielles Know-how zur Forschung und Entwicklung. Eine Offenlegung koennte der Konkurrenz wichtige Hinweise und uns somit Wettbewerbsnachteile bringen“, sagt Katharina Jansen, Pressesprecherin fuer Forschung bei Bayer. „Daran haben wir kein Interesse. Wenn eine Offenlegung von solchen Kooperationsvertraegen in Zukunft Schule macht, koennte dies alle Unternehmen behindern, die in Deutschland mit Universitaeten kooperieren. Und gerade dies wird von der Politik gefordert und gefoerdert.“ Eine Reaktion darauf koennten zum Beispiel zunehmende Partnerschaften im Ausland sein, so Jansen." Damit sagt BAYER ganz offensiv zu was sie, als einer der groeßten Pharmakonzerne und deutschen Unternehmen weltweit, bereit sind und belegt einfach und deutlich was im Kapitalismus (mit Staat und Kapital) Sache ist. Der Hauch von Erpressung schwingt gleichzeitig mit. Soviel Offenheit auf einmal gab es selten. Ein weiterer Artikel zu dem Thema ist bereits in der Frankfurter Rundschau (FR 21.07.2010) erschienen. Hintergruende und weitere Kritik zu BAYER findet Ihr auch unter: anarchosyndikalismus.org In dieser Rubrik beschaeftigen wir uns mit "Biopolitik" - dem (staatlichen) Gesundheitssystem - der Forschung an Menschen & kritischer Medizin (medizinischer Forschung), Ethik, gegen Biologismen (Bio-/Ökozentrismus), Eugenik und Euthanasie, sowie Pharmakologie, der Pharmazie und Pharmazeutik und den Problemen die es im Kapitalismus damit gibt. Gegen die Entwertung des Menschen!Auszug aus unserem Welcome-Flyer: Allgemeine Info zum Begriff der Biopolitik auf: Socialinfo.ch
Unsere Empfehlung:
Wir dokumentieren hier die Kritik am Studierendenhaus der Medizinischen Fakultaet an der Uni Koelnvon den KM (als *.pdf).Kritische MedizinerInnen an der Uni Koeln
Kritik am Medizinstudium an der Uni Koeln erschienen2009 erschien das Schwarzbuch der Kritischen Medizinstudierenden an der Uni Koeln (PDF).Wir haben es daher hier fuer Euch dokumentiert und zum Download zur Verfuegung gestellt und stellen darueber hinaus die Frage: Ist ein solch marginalisiertes Studium ethisch noch vertretbar? Welchen Verantwortungen muessen sich dagegen MedizinerInnen im Kapitalismus heute stellen?Diskutiert mit uns auf unseren Plena - jeden Dienstag, 19Uhr, in der ESG - oder beteiligt Euch direkt an der Politik der KM.Kontakt zur Gruppe "Kritische Medizinstudierende Koeln" - Kritische MedizinerInnen (K.M.U.K. - KMedis) an der Medizinischen Fakultaet der Uni Koeln:
09.07.2010 - PM der CgBG: NRW Landesbeauftragte fuer Informationsfreiheit: Kooperation von Uni Koeln und Bayer AG soll offengelegt werden Pharmaforschung - Kampagne der Coordination gegen Bayer-Gefahren gegen: Die [dubiosen] Uni-Kooperationen der BAYER AG. 17.09.2008, junge Welt: "Hochschul(ver)rat""Der Chemiekonzern Bayer AG positioniert sich im Hochschulrat der Universitaet Koeln. Das Gremium ersetzt die staatliche Leitung und ist nun verantwortlich fuer Forschung und Personal" Von Udo HoersterDas CBG-Network, die Coordination gegen BAYER-Gefahren berichtet: 17. Oktober 2008, Neues Deutschland "Bayer AG beschaedigt freie Lehre" Biopolitisches Archiv der AL
Mutter sein, Glück daheim!
Der Mensch als Rohstoff
Mensch als Rohstoff
Deine Kinder sind nicht deine Kinder
Leben und sterben lassen
Moderne Selektion
"Wunschkind" nach Maß?
Bioethik und Rassismus
Gegen neue Euthanasie
Stichwort: Peter Singer
"Menschliches Gemüse"
Biopolitik
Abt.: Wissenschaft und Wahnsinn
Die fast
Das Biopolitikreferat
GassiGEN
Archiv Dokumentation ueber die Notwendigkeit des Vorgehens gegen den menschenverachtenden Tierrechtler und Euthanasisten Peter Singer in der BRD
|
![]() Die BUKO Pharma-Kampagne Body-Hunters Broschuere der BUKO-Pharmakampagne >Alternative Naturwissenschaften - Naturwissenschaftliche Alternativen
Gen-Ethisches-Netzwerk
![]() BUKO Kampagne gegen Biopatente Aktionen zur COP9 Konferenz in Bonn
Anti-Atom-Aktuell (Termine) Kommunikations- und Informationszentrum Gesundheit und Medizin
www.gesundheitsladen-koeln.de Hilfe zur Selbsthilfe
Unabhaengige PatientInnenberatung u.v.m.
im Argument Verlag www.argument.de www.der-artikulator.de
www.sozialemedizin.ch Rettet den Regenwald
www.regenwald.org ![]() Kampagne fuer die Rechte von TextilarbeiterInnen weltweit
![]() Solisite - Einstellung ... der 129a Verfahren gegen die Konstruktion der sog. M-G
Initiative gegen die Militarisierung der Gesellschaft
![]() an der Uni Koeln ![]() (F.U.K.)
Die Kampagne zum Boykott der Coca-Cola-Company. Solidaritaet mit den kaempfenden GewerkschafterInnen in Kolumbien und den betroffenen Menschen in Indien und anderswo. Infoladen ![]() Die LC36 am Bf West, Hans-Boeckler-Platz (vom Wohnen und Leben e.V.) ![]() in der Transfusionsmedizin der Uniklinik Köln "Heft 107: Soziale Arbeit und Menschenrechte"
www.widersprueche-zeitschrift.de Fuer linke Politik und Wissenschaft "Umkaempfte Natur: Genetische Ressourcen als Medium der Kapitalakkumulation" Joscha Wullweber in PROKLA
--- |
|
Internetseiten der Alternativen Liste (AL) an der Uni Koeln |