Nazi-Outing-Dokumentation |
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02.11.2011
Ein Beispiel wie schön Neonazioutingaktionen aussehen können:
Zu Outings an der Uni Köln siehe bitte auch in erster Linie das Archiv des Antifa AK Cologne: www.antifa-cologne.tk Von angeblichen Fake Outings und eigentlichen Falschen Aussteiger(_Innen)* Wenn Nazis Aussteiger sein wollen. Ohne Auszusteigen. (https://a3ac.wordpress.com/category/allgemein/page/2/)* Aachen: Neonazi führt WDR an der Nase herum (https://linksunten.indymedia.org/node/23159) * Über die sog. Freien Kameradschaften als Strategieelement der aktiven Neonaziszene (http://www.bpb.de/themen/FG1GUI,1,0,Kameradschaften_als_Strategieelement.html) * Warum gerade (die Region) Aachen so schlimm ist? Weil dort deutsche Traditionen gepflegt werden. Hier nur ein Bsp. aus den Tagesarchiven des DOKMZ vom 29.03.2008 (http://dokmz.wordpress.com/2008/03/29/) * Hilfe zum Ausstieg und den Umgang mit Neonazismus, z.B. für Eltern und PädagogInnen, findet sich z.B. im Weblog von Michael Klarmann: http://klarmann.blogsport.de/tipps-fuer-eltern-von-neonazis/ * Wir dokumentieren im Folgenden einen Text der von Freund_Innen der emanzipierten Gesellschaft herausgegeben wurde. Es geht hier darum im Outing und in Berichten über Neonazis nicht mit den falschen Kategorien zu hantieren, also selber nicht sozialchauvinistisch und menschenverachtend zu werden. Sachlich, antikapitalistisch und menschlich antifaschistisch bleiben Was Mensch in Outings nicht machen sollteAufgrund gewisser begrüßenswerter Vorkomnisse (Hausdurchsuchungen und Festnahmen) gegen Neofaschisten im Gebiet Aachen und Umland über Stolberg und Düren, bis Kerpen, Horrem und Pulheim, aber leider auch mancher falscher Töne in den Berichten über die junge Neonaziszene, fühlen wir uns genötigt einen kurzen Text zu veröffentlichen, was wir denken, was in einem Outing oder einem Bericht über (Neo)Nazis geht und was nicht.Nicht ausdiskutiert ist für uns nämlich immer noch in der Linken Szene ob Handlungen durch den Staat "gegen Nazis" eigentlich so beglückwünschenswert sind und ob das zur Schau stellen von "Nazis" mit hierarchietreuen Methoden in Form von Lästern und Diffamieren eigentlich sogar wieder das Negative an der Gesellschaft hervorbringt die wir doch eigentlich ablehnen und ebenso bekämpfen sollten. Dumme Faschist_Inn_en?Auf de.Indymedia.org und Linksunten.indymedia.org wurden Texte gegen einen Faschisten in Aachen der Attentate auf linke Gegendemos und DemonstrantInnen vorbereitete sowie an Angriffen gegen das AZ Aachen beteiligt war veröffentlicht. Wir hoffen daß nicht alle Antifas aus Aachen mit der Textproduktion nicht so viel zu tun haben. Sie haben aber darauf verlinkt. Inhaltlich ist es unzweifelhaft (für uns) korrekt so etwas zu veröffentlichen und den Nazi bloßzustellen, damit z.B. Alle wissen was er als Faschist macht und wie er es macht und vor allem um deutlich zu machen wie gefährlich er für andere Menschen ist, diejenigen nämlich die nicht in sein und das menschenverachtende Weltbild des Faschismus passen und um aufzuzeigen wohin der Nazismus mit allen seinen Konsequenzen führt. Vom Ausdruck und der Art der Beschreibung her war der Bericht aber leider gerade nicht so emanzipatorisch.Der Faschist wurde darin als schlecht in der Schule und als Außenseiter dargestellt. Es wurde also ebenfalls ein chauvinistisches Weltbild positiv relativiert als gut gegenüber dem Faschisten suggeriert. Das er in seiner (menschlichen) Existenz scheitere sei also im übertragenen Sinne allein seine Schuld, bzw. weil er ein Faschist ist und damit nicht anpassungsfähig gegenüber den Doktrinen des damit zum Guten gemachten Systems. Wenn so etwas zum Persönlichkeitsbild von Neonazis gemacht wird und Persönlichkeitsbilder damit in Zukunft zur Nummer eins im Outing von Neonazis werden, hat deren Szene bald mehr Zulauf als Euch lieb ist. Denn der potentielle Identifikationscharakter und die davon ausgehende Gefahr ist in Jugend(-Sub-)Kulturen sehr hoch. Und welche Linke_r kennt es nicht? Sympathie für die Schwachen und Unterdrückten täuschen die Nazis nur vor. Nur wenige Naive Mitläufer_Innen unter den Faschisten sind überzeugt von der "Guten Sache". Jede/r echte Nazi_stin ist sich jedoch seines/ihres Machtstrebens und willkürlichen Herrschaftsanspruches - trotz aller rassistischen und antisemitischen Irrationalismen im falschen Bewusstsein - in Mindestmaßen klar. Selbst die biologistischste Begründung von naturdeterministischen (z.B. erblich - genetischen) Herrschaftsansprüchen stößt an ihre Grenzen. Es ist also nicht pauschal von der Irrationalität im Bewusstsein von Neonazis auszugehen, daß sie jedoch auch da ist ist ebensowenig zu unterschlagen, nur anders hervorzuheben. Und Verrückte?Nazis und Neonazis als einfache "Verrückte" abzustempeln, wie das die kapitalistische Gesellschaft auch gerne mit der Psychatrisierung macht, wäre eine grobe Verharmlosung und die eigentliche Unterstellung von "Strafunmündigkeit", bzw. von unschuldhaftem Verhalten im Rechtsstaat BRD. "Psychopathisch", wird nämlich im Weiteren in dem Artikel der Faschist genannt. Seine Angriffe sind aber nicht "psychopathisch" sondern eindeutig faschistoid motiviert. Der Neonazi hat also ein klares soziales Motiv für seine Taten. Er will seinen Feinden schaden und ist der Feind der Menschheit selbst. Hinter ihrem Herrenmenschendenken steckt nämlich eigentlich selbstverständlich nichts Anderes als der überhöhte und klassische Sozialdarwinismus + Rassismus gemischt mit Kulturalismus und Fundamentalismus + Antisemitismus! Wer aber mit dem Sozialdarwinistischen Menschenbild und seinen Projektionen anfängt "herumzuspielen" gibt den Raum frei für faschistische Fortsetzung(stendenz)en die in dieser negativen Gesellschaft, vor allem auch der BRD, noch fest mit inbegriffen sind. Vgl. die Sarrazindebatte. "Verrückte" wurden im deutschen Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 umgebracht. Das tödliche Gas wurde u.a. an ihnen als erste getestet. Die Anfänge des Faschismus (u.a.) im Kaiserreich und deutsche Ärzte haben ihren Teil dazu beigetragen. Die Zwangspsychatrie wurde nach 1945 in Kooperation mit Altnazis fortgesetzt. (Vgl. Irrenoffensive - www.irrenoffensive.de/kontinuitaeten_zwangspsychiatrie.pdf)Auschlusz von Faschist(Innen) ja bitte! Aber dann über klare emanzipative Wertevermittlung. Für die Freiheit - für das Leben. Für die befreite Gesellschaft kämpfen. AF AG aus der AL Der Artikel auf den sich hier bezogen wird:
Der Artikel ist seinerseits auf Indymedia Linksunten veröffentlicht worden.
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P.S.: Wir denken daß auch in diesem Artikel noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Im Kern der Sache wurde aber schon das Richtige angesprochen. Deswegen dokumentieren wir ihn hier. Wer die Inhalte diskutieren möchte benutzt bitte den Link zum Artikel und gibt einen Kommentar auf Linksunten ab. Danke. Gesammelte Details über Nazis an der Uni Köln und anderswoHier könnt ihr nachlesen wer bereits versucht hat sich an der Uni Köln zu betätigen.In unserem Antifa Archiv und beim Antifa AK findet ihr zahlreiche Details über den Kadernachwuchs von "pro Köln", z.B. im Artikel: die "Braune Na(r)zisse", ein Report des Antifa AK über Martin Schöppe, den Jugendbeauftragten von "pro Köln", welcher u.a. versucht hat vor dem Hauptgebäude und an der Mensa Flugblätter von pK zu verteilen: www.antifa-cologne.tk Ebenso versucht an der U.K. aktiv zu werden, hat sich 2004 und 2006 ein Stand der "BüSo" (der sog. "Bürgerrechtsbewegung Solidarität", welche mit echter sozialer Solidarität überhaupt nichts gemein hat, sondern eine gefährliche, rechte, eindeutig antisemistische, verschwörungsphantasierend aufgeladene Politsekte, der "La Rouches", ist.) Siehe z.B. auch: Antifa Refrat der HU Berlin Alte Infos von hier, z.B. über den ehemaligen Neonazi und selbst im oeffentlichen SP von ihm selbst erklärten Nicht-Aussteiger, Thomas Hartenfels (AL-Info Nr. 85, damals beim RCDS(-Unabs-Lust-AStA), dem ehem. kurz sog. Antidiskriminierungsreferenten, im Öffentlichkeitsreferat) des kölner Uni AStAs von 2005 (Unabs+Lust+RCDS) finden sich im Antifa-Archiv und im allgemeinen Archiv dieser Webseiten: http://www.al.uni-koeln.de/archiv.html. Also, Vorsicht, nicht nur Burschenschaften, Corporationen u.ä. Verbindungen sind ständig an der Uni präsent, auch öffentlich in der Parteipolitik (ältere wie jüngere) oder vorgeblich "autonom" agierende (Neo)Nazis sind an der Uni vertreten und teilweise auch als sog. "Anti-Antifa" (in der Bedrohung Linker, gegen Nazis engagierter und Andersdenkender) aktiv. Diese Faschisten dürfen nicht unentdeckt und sollen nicht unerwähnt bleiben, sondern sollen enttarnt und öffentlich herausgefordert werden.
Siehe dazu auch unser Antifa Archiv So wurden 2008 und 2009 zwei bei "pro Köln" (pK) aktive junge Rechte an der U.K. gesichtet. U.a. ein "Ordner" der auf pK Veranstaltungen ProtestiererInnen Koerperverletzungen angedroht und sich mit Gewalt an der "Beseitigung" antifaschistischen (sog. rot- oder linksfaschistischen) Widerstandes (wie pK u.a. Rechte es gern ausdruecken) beteiligt hat. Wer uns oder noch besser gleich(zeitig) dem Antifa-AK oder der AKKU das Auftreten von Neonazis melden moechte schreibt bitte eine E-Mail an: alternativeliste at gmx net (den Key dazu findet ihr hier) oder an: antifa-ak-koeln at web de (den Schluessel des Antifa AKs bekommt Ihr auf Anfrage), oder an: akku at riseup net (Antifaschistische Koordination Koeln und Umland, koeln.antifa.net) Wir verfolgen solche Daten nicht (in jeder Hinsicht) so weiter wie die Antifas. Unser hauptsächliches Augenmerk liegt auf der politischen Aufklärung, Information und Dokumentation um der Emanzipation der Menschen selbst willen. Wer Hilfe zum Ausstieg sucht findet diese z.B. bei den öffentlichen Beratungsstellen (auch Sektenberatungszentren oder z.B. bei der Kampagne "Exit"). Nichtsdestotrotz sehen wir die Antifaschistische Aktion und die Selbstverteidigung sowie den weiteren Aufbau von Schutz- und Freiräumen gegen Rechts als unabdingbaren Teil einer aussichtsreichen Basis im Kampf für die befreite menschliche Gesellschaft an. Mehrere Antifa-Gruppen in Köln und im Umland bieten Außerdem ihre Hilfe gegen Naziaktivitäten an. Es gibt Infotelefone und Hotlines zur Meldung von Neonazis, z.B. von Infoständen der NPD oder sog. "Freien Kameradschaften" und natürlich bei Angriffen und Übergriffen. Die jeweils aktuelle Info-Nummer findet Ihr nur auf den Internetseiten der Antifas oder bekommt sie auf Nachfrage beim Antifa-Café oder öffentlichen Veranstaltungen der jeweiligen Gruppen. Wir raten aber trotzdem dazu die Aktivitäten von Neonazis auch öffentlichen Stellen zu melden. Das ist allein schon für die "Statistik" wichtig und kann der gleichsetzung von rechter Gewalt mit linken Aktionen gegen Faschismus entgegenwirken.
Der Renaissance des "Extremismus"-Begriffes und der Totalitätstheorien aus der extremen Mitte gilt es entgegen zu wirken.
Andere Outings und "klassische Antifa-Arbeit" gegen Rechts Die Weblogseiten nonazi.wordpress.com - "Nazi Outing NRW" sind down, d.h. nicht mehr erreichbar. Außerdem sehr interessant sind die Internetseiten des Nazi-Outing-NRW Netzwerks mit vielen Fotos: Ein weiteres gutes Beispiel wie antifaschistische Aufklärungsarbeit und das "Outing" von Nazis in der Öffentlichkeit aussehen kann liefern die Antifa-Magazine "Fight Back" und "Rosen auf den Weg gestreut" aus Berlin.
An alle die den Links folgen: Ihr verlasst damit die Internetseiten der AL und surft zu den Webseiten dritter Personen die nichts mit der AL zu tun haben.
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Links & Empfehlungen: (Bitte lest unsere Erklärungen im Disclaimer des Impressums)
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+ Hier exklusiv als Speex-Audio-Sprachcodec-Dateien (.spx) im Archiv (.tar.gz) zusammengefasst downloaden: Konferenz_Koeln_2008.tar.gz (Bsp. Abspielsoftware (Player) siehe: http://linuxaudio.org/) Ermittlungsausschuss (EA) Köln
Counter Information Antifaschistische Zeitschriften: Die Lotta AIDA
Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin Turn It Down! Was
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United against racism and apartheid. Freedom for all politically left prisoners worldwide. Free Mumia! Aufklaerung ueber rechte Symbole: Unser Quizbuch zur Geschichte der politischen linken Bewegungen: |
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Internetseiten der Alternativen Liste (AL) an der Uni Koeln |