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Unser Welcome-Flyer


  • Du bist an die Uni gekommen, weil Du Dei­nen Bildungsinteressen folgen willst - statt dessen musst du 500 Euro Eintritt zahlen, um undurch­schaubare Gebrauchsanweisungen namens Stu­dien­ordnung zu lesen?

  • Du spürst, dass die emotionale Kälte, der Leistungsdruck und die ständig erlebten Abwertungen viele in Deiner Umgebung psychisch fertig macht - und Du denkst die ganze Zeit »Macht kaputt, was euch kaputt macht«?

  • Du findest Pornos Scheiße und menschen­verachtend?

  • Du regst Dich über die faschistoiden Sprüche von Herman, Meisner und Jung auf und wehrst Dich gegen rassistische Arsch­löcher in der Bahn?

  • Du hast Dich diebisch darüber gefreut, wie es den Leuten beim G8-Gipfel gelungen ist, zum Zaun zu kommen und die Krawatten- und KostümträgerInnen zu umzingeln?

  • Du überlegst Dir, ob die Menschheit ange­sichts des Umweltzerstoerung (des sog. Klimawandels) wirklich Autos mit 300 PS und 250 Km/h braucht und ob die Rettung der Menschen und Ihrer Umwelt nicht wichtiger ist als Kapital und Profit?

  • Du bist sauer über den Sozialabbau und die staendig zunehmenden Drangsalierungen der Behoerden und Staatsorgane - den Sozialterror und Arbeitszwang unter CDU, SPD, Grünen, "Die Linke" (PDS/WASG) und FDP?

  • Du überlegst Dir das Privatsphaere ein wichtiger Teil der Menschenwuerde in diesen Staaten sein muss und wie Du verhindern kannst, dass Repressionschef Schäuble und seine HandlangerInnen Deinen PC aus­spio­nieren koennen?


Wir auch.


Gleichgesinnte triffst du jeden Dienstag um 19.00 Uhr in der ESG (blauer Raum unten) wo z.B. auch das Cafe Sandspur und der Weltladen ist.




Sonntag 13. April 2008, 9.20 Uhr

Exkursion in den Nationalpark Eifel

Besichtigung der »NS-Ordensburg Vogelsang« möglich

Treffpunkt: Bahnhof Köln Süd, Aufgang Otto-Fischer-Str./Luxemburger Str.


Freitag 18. April 2008, Essen ab 19.00 Uhr

Warme Küche (WaKü) im Infoladen-Café LC 36

Infoladen Köln, Ludolf-Camphausen-Str. 36, Nähe Bahnhof West/Hans-Böckler-Platz


Kennenlern-Plenum
Dienstag 22. April 2008, 19.00 Uhr

Saal der ESG, Bachemer Str. 27

Buslinie 136/146 (Hildegardiskrankenhaus)

4 Minuten vom Albertus-Magnus-Platz




Veranstaltungstipp:

»Der Schatten der Lawine«

Ein Theaterstück über Gewalt und Vergewaltigung und unseren Umgang damit.

Mit Lilly Walden

Montag, 5. Mai 2008, 16.00 Uhr

Aula der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HumF), Gronewaldstr. 2

Eintritt frei; vor Ort Spendensammlung für das Mädchenhaus Köln/Lobby für Mädchen



Die AL: »Solidarität - Emanzipation - Mobilisierung«


Die Alternative Liste ist eine basisdemo­kratische, linke und parteiunab­hängige Hochschul­grup­pe, die an der Uni Köln seit 1984 besteht. Sie ist mit 6 von 51 Sitzen die größte linke Fraktion im Stu­den­tIn­nenparlament und steht in Opposi­tion zum amtierenden techno­kratisch-un­politischen AStA von »Unabhängigen« und »LuSt«.


Unser politischer Ansatz beschränkt sich nicht auf die Hochschule: Für alle Men­schen muss ein menschenwürdiges Le­ben durch­gesetzt werden. Die bestehen­de soziale Ungleichheit, Herr­schaft und ökonomi­sche Ausbeutung zwi­schen den Men­schen ist zu beseitigen. Bildung ist ein Menschenrecht. Aus­schluss­prinzi­pi­en wie Studiengebühren und Auswahl­verfahren müssen zurück ge­nommen werden. Die Zerstörung sozi­aler Absi­che­rungen durch die Bundes- und alle Landesregierungen muss aufhören. Die Unterschiede in der Verteilung des ge­sell­schaftlichen Reichtums nehmen wir nicht hin - weder innerhalb der BRD, noch im Verhältnis zwischen kapitalisti­schen Zent­ren und der so ge­nannten Dritten Welt.


Wissenschaft und Bildung sind nicht »neu­tral«. Lehre und Forschung sind stark aus­gerichtet auf die Produktion von ökono­misch verwertbarem Wissen und von pro­fi­tabel ausbeutbaren Arbeitskräf­ten. Kriti­sche Bildung, ökologi­sche und fe­minis­tische Forschungsansätze wer­den ver­drängt. Wir zeigen in Basis­grup­pen, Fach­schaften und Hochschulgre­mien Alternati­ven auf. Ob im offiziellen Lehr­plan oder in selbst orga­nisierten Veranstaltungen und Tutorien - wir un­terstützen aktiv die Ent­wicklung einer emanzipatorischen Bil­dung und Hoch­schule. Durch Vollver­samm­lung­en, Akti­onen wie dem Studien­gebühren­boykott und Streiks organisieren wir kol­lek­tiven, solidarischen Protest.


Wir wollen eine Hochschule und eine Gesellschaft, in der sich Menschen frei ent­falten können und frei in ihren Le­bens­for­men sind. Darum treten wir gegen diejeni­gen an, die Men­schen er­niedrigen und demütigen, sie ohn­mäch­tig machen wollen und ihren Wert nach ihrem ökonomischen Nutzen berechnen, sei es in Vorlesungen, im Rektorat, auf der Straße, in Betrieben oder anderswo! Wir wehren uns gegen biologistische Zuschreibungen und gegen den Roll-Back in den Geschlechterver­hält­nissen.


Wir wenden uns gegen menschen­feindli­che Ideologien, gegen Faschis­mus, Ras­sis­mus und Antisemitismus und arbeiten mit antifaschistischen Gruppen an der Hoch­schule und anderswo zusammen. Nationalismus und Krieg verachten wir. Wir unterstützen soziale Kämpfe, wie den der Textilarbeiterinnen gegen men­schen­ver­achtende Arbeitsbedingungen, den Streik der EisenbahnerInnen und der GDL oder die Kampagne gegen die Morde an Gewerk­schafterInnen in den Niederlas­sungen Coca Colas in Kolum­bien. Beim Protest gegen den Überwa­chungs­staat oder bei Aktionen gegen die Klimazer­stö­rung sind wir vorne­weg mit dabei.



Für demokratische Unis!


Mit Studiengebühren und Hochschul'frei­heits'­ge­setz wird die Uni zur Anstalt gemacht - mit Anwesenheits­kontrollen, Modulhäpp­chen und zwangs­zu­ge­teilten Lehrver­an­staltung­en. Das Studium wird vereinheitlicht und inhaltlich ent­leert. Der Bachelor-Kurzstudiengang soll billi­ge­re Arbeits­kräfte liefern. Der gro­ßen Mehr­heit wird damit der Zugang zu wissen­schaftlichem Arbei­ten vorent­halten. He­raussortiert werden u. a. MigrantInnen und Men­schen aus finanziell benachteiligten Verhältnis­sen.

Wir fordern selbst bestimmte, interdisziplinäre Bildung für alle - gebührenfrei!

Senat und Rektorat und erst recht die exter­nen WirtschaftsvertreterInnen des Hoch­schul­rates haben keine Legiti­mation, für Studie­ren­de oder andere universitäre Gruppen zu sprechen. Wir fordern kurzfristig Drittel­parität, d. h. die gleich­rangige Vertretung aller Gruppen in Uni-Gre­mien. Dafür brauchen wir statt des amtie­renden konformen konfliktunfähigen AStA einen wider­ständigen, linken AStA!


Viva la libertad!


Um Studiengebühren durchzusetzen, wurde mehrfach die Polizei zum Niederknüppeln von Protesten auf den Campus gerufen. Es wird mit Hausverboten und Exmatrikulation gedroht.

Abweichendes Verhalten soll im Keim erstickt werden. Wir sollen u. a. durch elektronische Einwahlsys­teme wie uk-online oder KLIPS und Videokame­ras an Überwachung gewöhnt wer­den. Durch Repression und technische Kon­troll­systeme las­sen wir uns nicht ein­schüchtern und nehmen uns weiterhin die Frei­heit zu pro­testieren und unbe­quem zu sein.

Wir wollen eine lebendige Universität und keine pedantische »Benimmanstalt«!


Anti Militare - Antimilitaristi!


Deutschland ist von Jugoslawien über den Kongo bis zum Libanon, Sudan und Afgha­nistan mit dabei, wenn EU und NATO weltweit Kriege führen. Es benutzt dafür Vorwände wie den »Schutz der Men­schenrechte« oder die »geschichtliche Verantwor­tung«. Tatsächlich geht es um den Zugriff auf Märkte, Rohstoffe und um den Erhalt der von den G8-Staaten dominierten Weltordnung. Wir brauchen keine Armee und wir widersetzen uns Militarisierung und Krieg. Wir sind z. B. mit dabei, wenn Bun­deswehrgelöbnisse, Militärshows oder Waffen­seg­nungen gestört werden.

Bundeswehr? Wegtreten!


Bilim ökolojik olmalidir!


Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen für alle Menschen schützen. Darum kritisieren wir schädliche Pro­duktionsmethoden und die Vergiftung der Um­welt durch Konzerne, um die Ursachen von Naturzerstörung zu beseitigen. Statt tödlicher Atomkraft und Gen-Food mit un­kalkulierbaren Risiken wollen wir regenerative Energien und ökologische Landwirtschaft. Die Universität forscht stattdes­sen für den Bau eines Containerhafens im Natur­schutzgebiet Godorf, für den Transrapid, für wirtschafts­ge­lenkte Genmanipulation oder Atomenergie.

Wir unterstützen Klimaschutz, Müllvermeidung, den Ausbau von grünen Oasen auch in der Stadt und den Ausbau des öffentlichen Per­so­nennahverkehrs (ÖPNV) als Aspekte einer grundlegenden Sicherung der Lebensverhält­nisse.


Solidarnost je naše oružje!


Wir engagieren uns in solidarischen und ba­sis­de­mokratischen Strukturen wie Fach­schaf­ten und Vollversammlungen. Sie ermöglichen eine Selbstorganisation unabhängig von Uni­leitung, Staat und Parteien. Wir unterstützen überall Menschen, die für ihre Interessen kämpfen, z. B. die Zapatistische Bewegung in Mexiko oder Basisbewegungen in Venezuela und haben die Pro­teste gegen den G8-Gipfel 2007 in Heili­gen­damm mitorganisiert.

Solidarität verändert die Welt!


»Bread and Roses«!


Das Hochschulstudium ist die Phase, in der die geschlechtsspezifischen Bildungsbiographien um­gekehrt werden: Frauen haben die besseren Abi­turnoten - und am Ende des Studiums die schlechteren Ab­schlüs­se und niedriger bezahl­ten Jobs.

»Man wird nicht als Frau geboren, man wird es« - dieser Satz von Simone de Beauvoir war eine Erkennt­nis aus der Frauenbewegung gegen die biologis­tisch begründete Abwertung von Frau­en. Er bleibt der Ausgangspunkt, um für um­fas­sen­de Gleichberechtigung zu streiten, denn die do­mi­nie­renden Geschlechterdiskurse sind bio­lo­gis­tisch und antiemanzipatorisch. Ob nun der Papst, AntifeministInnen wie Eva Her­man oder der ganz gewöhnliche Prof. an der Uni: Weib­lichkeit wird als Mutterschaft definiert!

Wir wollen, dass alle Menschen sich frei von patriarchalen oder stereotypen Zuschreibungen und sexuellen Normierungen entfalten können!


Shoah nischt fargéßn!


Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus weisen wir zurück, egal ob er in Springer­stie­feln, mit dem Säbel »auf« dem Burschen­schafts­haus oder in Anzug und Kostüm in Par­lamenten da­herkommt. Oder als um die deut­sche Leitkultur besorgte »Bürgerinitiative« ge­gen Moschee­bau­ten. Antisemitische und fa­schistoide Elemente sind im heutigen Deutsch­land noch immer ver­ankert, z. B. die Vorstel­lung von einem durch Abstammung miteinan­der verbundenen Volk oder der Hass gegen »zersetzende« intellek­tuel­le Kritik.

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Ver­brechen!


Gegen die Entwertung des Menschen!


In Hochschule, Wissenschaft und in der So­zialpolitik werden zunehmend Anschau­ungen ver­brei­tet, die die Ungleichheit von Menschen als »naturgemäß« propagieren. Das Lebens­recht von alten, schwachen oder behinderten Men­schen wird in Frage gestellt. Es wird immer öfter zwischen »Wertvolleren« und »Unwerten« unterschieden.

Der Einteilung von Menschen nach ihrer öko­no­mischen Verwertbarkeit stellen wir uns ent­gegen!


Per un permesso di soggiorno illimitato!


Die weltweiten Armuts- und Unterdrückungs­verhält­nisse treiben täglich Menschen zu einer lebensge­fährlichen Flucht. Die Grenzen der Festung Europa werden u. a. mit deut­schen Schnellbooten und Über­wachungs­ge­räten, mit NATO-Stacheldraht und hohen Zäunen abge­schottet. Men­schen mit migrantischer Herkunft werden diskrimi­niert und benachteiligt. Die BRD ist Welt­meister im Abschieben.

Wir fordern gleiche Rechte, offene Grenzen und Bleiberecht für Flüchtlinge - Asyl ist ein Menschenrecht!


Contre la précarité!


Wir setzen uns für großzügige materielle Exis­tenz­sicherung und optimale Gesundheits­versorgung für alle Menschen ein. Soziale Siche­rungen müssen ausgebaut, nicht priva­tisiert werden. Wir demonstrieren u. a. gegen Lohn­raub, die schleichende Abschaffung des Kündigungs­schutzes und die Demontage des Ren­tensystems durch die große Koalition. Auch ein nicht kommerzielles Studentenwerk, das Se­mes­terticket und Service- und Informa­tionsan­gebote von Studis für Studis sind Bei­spiele von praktizierter Solidarität.

»Tous ensemble« - Sozialterror stoppen!




WCF (Vorderseite / Rueckseite pdf) zum Sommersemester 2008



Unser Welcome-Flyer vom WiSe07-08:

(hier koennt Ihr Euch den Flyer als PDF-Dokument runterladen und in Ruhe durchlesen.)

...denn die Uni gehoert "uns".



Oeffentliches AL-Plenum jetzt jeden Dienstag in der ESG


Das Diskussions-Treffen und der Info-Austausch der AL, ueber aktuelle politische Inhalte und Geschehnisse, jeden Dienstag (jetzt nicht mehr im Raum C, sondern) in der ESG, Bachemerstr. 27 (Ecke Universitaetsstr./Innere-Kanalstr.), neben dem Hildegardiskrankenhaus (Buslinien 136 und 146), an der Gleuelerstr.




Alternative Liste (AL)
Uni Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
AL-Plenum@uni-koeln.de

   

Internetseiten der Alternativen Liste (AL) Uni Koeln
Kontakt/Mail: AL-Plenum@uni-koeln.de
Webadministration: alternativeliste@gmx.net

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