Welcome |
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Beratung der AL
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Unser Welcome-Flyer
Wir auch.
Gleichgesinnte triffst du jeden Dienstag um 19.00 Uhr in der ESG (blauer Raum unten) wo z.B. auch das Cafe Sandspur und der Weltladen ist.
Sonntag 13. April 2008, 9.20 Uhr Exkursion in den Nationalpark Eifel Besichtigung der »NS-Ordensburg Vogelsang« möglich Treffpunkt: Bahnhof Köln Süd, Aufgang Otto-Fischer-Str./Luxemburger Str.
Freitag 18. April 2008, Essen ab 19.00 Uhr Warme Küche (WaKü) im Infoladen-Café LC 36 Infoladen Köln, Ludolf-Camphausen-Str. 36, Nähe Bahnhof West/Hans-Böckler-Platz
Kennenlern-Plenum Saal der ESG, Bachemer Str. 27 Buslinie 136/146 (Hildegardiskrankenhaus) 4 Minuten vom Albertus-Magnus-Platz
Veranstaltungstipp: »Der Schatten der Lawine« Ein Theaterstück über Gewalt und Vergewaltigung und unseren Umgang damit. Mit Lilly Walden Montag, 5. Mai 2008, 16.00 Uhr Aula der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HumF), Gronewaldstr. 2 Eintritt frei; vor Ort Spendensammlung für das Mädchenhaus Köln/Lobby für Mädchen
Die AL: »Solidarität - Emanzipation - Mobilisierung«
Die Alternative Liste ist eine basisdemokratische, linke und parteiunabhängige Hochschulgruppe, die an der Uni Köln seit 1984 besteht. Sie ist mit 6 von 51 Sitzen die größte linke Fraktion im StudentInnenparlament und steht in Opposition zum amtierenden technokratisch-unpolitischen AStA von »Unabhängigen« und »LuSt«.
Unser politischer Ansatz beschränkt sich nicht auf die Hochschule: Für alle Menschen muss ein menschenwürdiges Leben durchgesetzt werden. Die bestehende soziale Ungleichheit, Herrschaft und ökonomische Ausbeutung zwischen den Menschen ist zu beseitigen. Bildung ist ein Menschenrecht. Ausschlussprinzipien wie Studiengebühren und Auswahlverfahren müssen zurück genommen werden. Die Zerstörung sozialer Absicherungen durch die Bundes- und alle Landesregierungen muss aufhören. Die Unterschiede in der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums nehmen wir nicht hin - weder innerhalb der BRD, noch im Verhältnis zwischen kapitalistischen Zentren und der so genannten Dritten Welt.
Wissenschaft und Bildung sind nicht »neutral«. Lehre und Forschung sind stark ausgerichtet auf die Produktion von ökonomisch verwertbarem Wissen und von profitabel ausbeutbaren Arbeitskräften. Kritische Bildung, ökologische und feministische Forschungsansätze werden verdrängt. Wir zeigen in Basisgruppen, Fachschaften und Hochschulgremien Alternativen auf. Ob im offiziellen Lehrplan oder in selbst organisierten Veranstaltungen und Tutorien - wir unterstützen aktiv die Entwicklung einer emanzipatorischen Bildung und Hochschule. Durch Vollversammlungen, Aktionen wie dem Studiengebührenboykott und Streiks organisieren wir kollektiven, solidarischen Protest.
Wir wollen eine Hochschule und eine Gesellschaft, in der sich Menschen frei entfalten können und frei in ihren Lebensformen sind. Darum treten wir gegen diejenigen an, die Menschen erniedrigen und demütigen, sie ohnmächtig machen wollen und ihren Wert nach ihrem ökonomischen Nutzen berechnen, sei es in Vorlesungen, im Rektorat, auf der Straße, in Betrieben oder anderswo! Wir wehren uns gegen biologistische Zuschreibungen und gegen den Roll-Back in den Geschlechterverhältnissen.
Wir wenden uns gegen menschenfeindliche Ideologien, gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus und arbeiten mit antifaschistischen Gruppen an der Hochschule und anderswo zusammen. Nationalismus und Krieg verachten wir. Wir unterstützen soziale Kämpfe, wie den der Textilarbeiterinnen gegen menschenverachtende Arbeitsbedingungen, den Streik der EisenbahnerInnen und der GDL oder die Kampagne gegen die Morde an GewerkschafterInnen in den Niederlassungen Coca Colas in Kolumbien. Beim Protest gegen den Überwachungsstaat oder bei Aktionen gegen die Klimazerstörung sind wir vorneweg mit dabei.
Für demokratische Unis!
Mit Studiengebühren und Hochschul'freiheits'gesetz wird die Uni zur Anstalt gemacht - mit Anwesenheitskontrollen, Modulhäppchen und zwangszugeteilten Lehrveranstaltungen. Das Studium wird vereinheitlicht und inhaltlich entleert. Der Bachelor-Kurzstudiengang soll billigere Arbeitskräfte liefern. Der großen Mehrheit wird damit der Zugang zu wissenschaftlichem Arbeiten vorenthalten. Heraussortiert werden u. a. MigrantInnen und Menschen aus finanziell benachteiligten Verhältnissen. Wir fordern selbst bestimmte, interdisziplinäre Bildung für alle - gebührenfrei! Senat und Rektorat und erst recht die externen WirtschaftsvertreterInnen des Hochschulrates haben keine Legitimation, für Studierende oder andere universitäre Gruppen zu sprechen. Wir fordern kurzfristig Drittelparität, d. h. die gleichrangige Vertretung aller Gruppen in Uni-Gremien. Dafür brauchen wir statt des amtierenden konformen konfliktunfähigen AStA einen widerständigen, linken AStA!
Viva la libertad!
Um Studiengebühren durchzusetzen, wurde mehrfach die Polizei zum Niederknüppeln von Protesten auf den Campus gerufen. Es wird mit Hausverboten und Exmatrikulation gedroht. Abweichendes Verhalten soll im Keim erstickt werden. Wir sollen u. a. durch elektronische Einwahlsysteme wie uk-online oder KLIPS und Videokameras an Überwachung gewöhnt werden. Durch Repression und technische Kontrollsysteme lassen wir uns nicht einschüchtern und nehmen uns weiterhin die Freiheit zu protestieren und unbequem zu sein. Wir wollen eine lebendige Universität und keine pedantische »Benimmanstalt«!
Anti Militare - Antimilitaristi!
Deutschland ist von Jugoslawien über den Kongo bis zum Libanon, Sudan und Afghanistan mit dabei, wenn EU und NATO weltweit Kriege führen. Es benutzt dafür Vorwände wie den »Schutz der Menschenrechte« oder die »geschichtliche Verantwortung«. Tatsächlich geht es um den Zugriff auf Märkte, Rohstoffe und um den Erhalt der von den G8-Staaten dominierten Weltordnung. Wir brauchen keine Armee und wir widersetzen uns Militarisierung und Krieg. Wir sind z. B. mit dabei, wenn Bundeswehrgelöbnisse, Militärshows oder Waffensegnungen gestört werden. Bundeswehr? Wegtreten!
Bilim ökolojik olmalidir!
Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen für alle Menschen schützen. Darum kritisieren wir schädliche Produktionsmethoden und die Vergiftung der Umwelt durch Konzerne, um die Ursachen von Naturzerstörung zu beseitigen. Statt tödlicher Atomkraft und Gen-Food mit unkalkulierbaren Risiken wollen wir regenerative Energien und ökologische Landwirtschaft. Die Universität forscht stattdessen für den Bau eines Containerhafens im Naturschutzgebiet Godorf, für den Transrapid, für wirtschaftsgelenkte Genmanipulation oder Atomenergie. Wir unterstützen Klimaschutz, Müllvermeidung, den Ausbau von grünen Oasen auch in der Stadt und den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als Aspekte einer grundlegenden Sicherung der Lebensverhältnisse.
Solidarnost je naše oružje!
Wir engagieren uns in solidarischen und basisdemokratischen Strukturen wie Fachschaften und Vollversammlungen. Sie ermöglichen eine Selbstorganisation unabhängig von Unileitung, Staat und Parteien. Wir unterstützen überall Menschen, die für ihre Interessen kämpfen, z. B. die Zapatistische Bewegung in Mexiko oder Basisbewegungen in Venezuela und haben die Proteste gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm mitorganisiert. Solidarität verändert die Welt!
»Bread and Roses«!
Das Hochschulstudium ist die Phase, in der die geschlechtsspezifischen Bildungsbiographien umgekehrt werden: Frauen haben die besseren Abiturnoten - und am Ende des Studiums die schlechteren Abschlüsse und niedriger bezahlten Jobs. »Man wird nicht als Frau geboren, man wird es« - dieser Satz von Simone de Beauvoir war eine Erkenntnis aus der Frauenbewegung gegen die biologistisch begründete Abwertung von Frauen. Er bleibt der Ausgangspunkt, um für umfassende Gleichberechtigung zu streiten, denn die dominierenden Geschlechterdiskurse sind biologistisch und antiemanzipatorisch. Ob nun der Papst, AntifeministInnen wie Eva Herman oder der ganz gewöhnliche Prof. an der Uni: Weiblichkeit wird als Mutterschaft definiert! Wir wollen, dass alle Menschen sich frei von patriarchalen oder stereotypen Zuschreibungen und sexuellen Normierungen entfalten können!
Shoah nischt fargéßn!
Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus weisen wir zurück, egal ob er in Springerstiefeln, mit dem Säbel »auf« dem Burschenschaftshaus oder in Anzug und Kostüm in Parlamenten daherkommt. Oder als um die deutsche Leitkultur besorgte »Bürgerinitiative« gegen Moscheebauten. Antisemitische und faschistoide Elemente sind im heutigen Deutschland noch immer verankert, z. B. die Vorstellung von einem durch Abstammung miteinander verbundenen Volk oder der Hass gegen »zersetzende« intellektuelle Kritik. Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!
Gegen die Entwertung des Menschen!
In Hochschule, Wissenschaft und in der Sozialpolitik werden zunehmend Anschauungen verbreitet, die die Ungleichheit von Menschen als »naturgemäß« propagieren. Das Lebensrecht von alten, schwachen oder behinderten Menschen wird in Frage gestellt. Es wird immer öfter zwischen »Wertvolleren« und »Unwerten« unterschieden. Der Einteilung von Menschen nach ihrer ökonomischen Verwertbarkeit stellen wir uns entgegen!
Per un permesso di soggiorno illimitato!
Die weltweiten Armuts- und Unterdrückungsverhältnisse treiben täglich Menschen zu einer lebensgefährlichen Flucht. Die Grenzen der Festung Europa werden u. a. mit deutschen Schnellbooten und Überwachungsgeräten, mit NATO-Stacheldraht und hohen Zäunen abgeschottet. Menschen mit migrantischer Herkunft werden diskriminiert und benachteiligt. Die BRD ist Weltmeister im Abschieben. Wir fordern gleiche Rechte, offene Grenzen und Bleiberecht für Flüchtlinge - Asyl ist ein Menschenrecht!
Contre la précarité!
Wir setzen uns für großzügige materielle Existenzsicherung und optimale Gesundheitsversorgung für alle Menschen ein. Soziale Sicherungen müssen ausgebaut, nicht privatisiert werden. Wir demonstrieren u. a. gegen Lohnraub, die schleichende Abschaffung des Kündigungsschutzes und die Demontage des Rentensystems durch die große Koalition. Auch ein nicht kommerzielles Studentenwerk, das Semesterticket und Service- und Informationsangebote von Studis für Studis sind Beispiele von praktizierter Solidarität. »Tous ensemble« - Sozialterror stoppen!
WCF (Vorderseite / Rueckseite pdf) zum Sommersemester 2008Unser Welcome-Flyer vom WiSe07-08: ![]()
(hier koennt Ihr Euch den Flyer als PDF-Dokument runterladen und in Ruhe durchlesen.) ...denn die Uni gehoert "uns". Oeffentliches AL-Plenum jetzt jeden Dienstag in der ESGDas Diskussions-Treffen und der Info-Austausch der AL, ueber aktuelle politische Inhalte und Geschehnisse, jeden Dienstag (jetzt nicht mehr im Raum C, sondern) in der ESG, Bachemerstr. 27 (Ecke Universitaetsstr./Innere-Kanalstr.), neben dem Hildegardiskrankenhaus (Buslinien 136 und 146), an der Gleuelerstr. Alternative Liste (AL) Uni Köln Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln AL-Plenum@uni-koeln.de
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